Weiterer Neuzugang für TuS-Volleyballerinnen

+
Mit 14 Spielerinnen geht Trainer Michael Salaw und die TuS Bönen in die kommende Verbandsliga-Saison.

BÖNEN -  Die Volleyballerinnen der TuS Bönen rüsten sich für das Abenteuer Verbandsliga. „Das ist alles sehr anstrengend“, beschreibt Zuspielerin Stella Greinke die Übungseinheiten, in denen es um Grundlagenarbeit und Kräftigung, aber auch um Technik geht. Doch um nach zwei Aufstiegen in Folge in der neuen Liga mitzuhalten, nehmen die Bönenerinnen diese Mühen gerne auf sich.

Mit ihrer Konkurrenz hat sich die TuS noch nicht beschäftigt. „Wir kennen keine der Mannschaften. Ich weiß aber nicht, ob das von Vorteil oder Nachteil ist“, sagt Greinke und fügt gut gelaunt hinzu: „Dann kennen die Gegner unsere Stärken und Schwächen auch noch nicht.“ Letztere gilt es, natürlich noch zu minimieren.

Momentan sind meist acht Volleyballerinnen beim Training in der Halle. Urlaubsbedingt fehlen immer mal wieder ein paar Spielerinnen. Der große TuS-Kader umfasst zur neuen Saison nämlich 14 Leute, denn mit Ricarda Rinschede schloss sich jüngst auch eine Mittelblockerin vom Verbandsliga-Gegner TV Werne der Bönener Mannschaft an. „Das ist eine gute Verstärkung“, ist sich Greinke sicher.

Nach Sina Fröhlich, Jessika Karkowski und Anja Schönherr ist Rinschede bereits der vierte Neuzugang. Sehr zur Freude von Trainer Michael Salaw, der zum einen intensivere Einheiten durchführen kann, sobald alle wieder aus dem Urlaub zurück sind. Und zum anderen bei den Meisterschaftsbegegnungen nach Trainingsbeteiligung aufstellen kann beziehungsweise auf Formschwächen besser reagieren. Denn für Greinke herrscht eine große Ausgeglichenheit im Kader: „Der Konkurrenzkampf ist größer. Ich könnte nicht sagen, wer jetzt 100-prozentig Stammspielerin ist und wer nicht.“ Und das kann im Verlauf der Saison nur ein Pluspunkt sein: „Es war ja auch bei der Nationalmannschaft zu sehen, dass man eben eine gute Bank braucht.“

Richtig Fahrt aufnehmen wird die Vorbereitung in der zweiten Ferienhälfte. Dann wollen sich die Bönenerinnen gegen andere Mannschaften in Form spielen. Dazu werden sie am ersten September-Wochenende wieder den Zechen-Cup in der Goethehalle austragen, nach dem die erste Auflage ein Erfolg war.

Am letzten August-Wochenende steht ein Wettbewerb in rheinischen Erkelenz auf dem Programm. „Für die Woche davor suchen wir noch ein Turnier“, sagt Greinke. Außerdem wollen die TuSlerinnen weitere Freundschaftsspiele ausmachen, wozu gerade der Terminplan studiert wird. Schließlich gilt es ja, die vier Neuzugänge bis zum Saisonstart Mitte September zu integrieren, um dann einen guten Eindruck beim ersten Bönener Auftritt in der Verbandsliga zu hinterlassen. - bob

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare