1. wa.de
  2. Sport
  3. Bönen

Auf den RSV wartet „harte Arbeit“

Erstellt:

Von: Markus Liesegang

Kommentare

Auf Kreisläufer Dominik Weigel und die anderen RSV-Akteure wartet am Sonntag ein schwieriges Spiel gegen den TV Verl.
Auf Kreisläufer Dominik Weigel und die anderen RSV-Akteure wartet am Sonntag ein schwieriges Spiel gegen den TV Verl. © Liesegang

Handball-Verbandsligist RSV Altenbögge-Bönen empfängt zum Rückrunden-Auftakt am Sonntag um 18 Uhr in der MCG-Halle den TV Verl. Es ist für das Team von Trainer Norbert Kleeschulte ein Spiel von großer Bedeutung.

Bönen - Das erste Rückrundenspiel des Handball-Verbandsligisten RSV Altenbögge am Sonntag (18 Uhr, Sporthalle des Marie-Curie-Gymnasiums) gegen den TV Verl ist ein besonders bedeutendes. „Bei einem Sieg hat mein Team genug Luft nach unten, um den Rest der Saison ruhiger anzugehen“, sagt Trainer Norbert Kleeschulte. Angesichts der mit 15:9 deutlich positiven Punkteausbeute der Altenbögger in der laufenden Spielzeit mag die Einschätzung des Übungsleiters verwundern. „Wenn es nur zwei, drei Absteiger wie in normalen Zeiten geben würde, stünden wir ja auch gut da, aber mit fünf Mannschaften, die runter müssen?“, stellt er eine entsprechende Gegenfrage nach dem 22:18-Sieg des Tabellenfünften im Nachholspiel über TuS Einigkeit Brockhagen am vergangenen Sonntag.

Den kommenden Gegner hat Kleeschulte noch vor Augen. Das Nachholspiel aus der Hinrunde fand erst Ende Januar als letztes vor der Corona-Pause der Altenbögger statt. In Verl besiegte der RSV nicht nur den Gastgeber mit 26:22, sondern auch das Manko der Auswärtsschwäche. Im fünften Auswärtsspiel holten die Roten Teufel den ersten Sieg.

Angriff muss geduldig sein

Wenn auch mit Anlaufschwierigkeiten, wie Kleeschulte erinnert. „Wir haben eine sehr schlechte erste Halbzeit gespielt, hatten keinen Zugriff. Vor allem der linke Rückraumspieler hat unseren Mittelblock umgangen und ist zu leichten Toren gekommen.“ Der Altenbögger Angriff sei nicht geduldig genug gewesen.

Dieses Manko wurde im zweiten Durchgang von den RSV-Akteuren abgelegt. „Nach dem Wechsel waren wir sehr viel energischer, haben uns als Team reingehängt – auch wenn es Tim Baeck die Rote Karte brachte, war das gut.“ Eben diese Leistung will Kleeschulte im Rückspiel am Sonntag durchgehend von seinem Team sehen.

„Hinten im Schnitt elf Gegentore zur Halbzeit in den letzten Spielen, damit gewinnst du jedes Verbandsligaspiel“, lobt er die Deckung vor Sohn und Torhüter Kai Kleeschulte. Vorne, vor allem in „Eins-zu-eins-Situationen“ müsse die Mannschaft mehr Konzentration an den Tag legen, um erfolgreich zum Torabschluss zu kommen.

Personelle Situation ist gut

Jonas Gerke ist gegen den Tabellensechsten wegen seiner Fußverletzung nicht dabei. Wie er stand auch der am Sonntag noch fragliche RSV-Kreisläufer Christopher Zacharias im Hinspiel nicht auf der Platte. Verl kennen zu lernen gilt auch für Gregor Stefek, der langsam in den Verbandsligakader zurückgeführt wird. Gegen Brockhagen bekam er schon einige Einsatzminuten, um sich wieder notwendige Spielpraxis anzueignen. „Es ist immer gut, einen weiteren Linkshänder im Kader zu haben“, bemerkt Kleeschulte zur Personalie. „Sonst sind alle fit, wir sind komplett.“

Das Spiel werde in keinem Fall so dahin gespielt werden können, warnt Kleeschulte. „Das werden 60 Minuten harte Arbeit.“

Auch interessant

Kommentare