Auf- und Abstiegsregeln werden für die heimischen Fußball-Kreisligisten interessant

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Ein Blick aus glücklicheren Tagen: Die SpVg jubelt nach dem Sieg in der Aufstiegsrelegation. Jetzt droht der Abstieg, was auch Auswirkungen auf die Kreisligen hat.

BÖNEN - Die Saison 2014/2015 biegt so langsam auf die Zielgerade ein. Neun Spieltage sind bis zur Sommerpause noch zu absolvieren. Damit rückt auch die Auf- und Abstiegsregelung für die heimischen Kreisligen in den Blick. Die hängt erneut von den Absteigern aus der Bezirksliga ab.

Wie viele Teams steigen wahrscheinlich aus der Bezirksliga ab?

In der Staffel 8 ist der SuS Oberaden bei 18 Punkten Rückstand nicht mehr zu retten. Der nächste Verein aus dem Kreis Unna/Hamm, der in der unteren Tabellenhälfte steht, ist der FC Overberge. Die Bergkamener sind bei 17 Zählern Vorsprung auf die Abstiegsplätze allerdings wohl schon gerettet. In der Staffel 7 sieht es für den SVF Herringen mit acht Punkten Rückstand zum rettenden Ufer und die SpVg Bönen (sechs) nicht gut aus. Sorgen müssen sich auch noch der TSC Hamm (sechs Zähler Vorsprung) und der TuS Wiescherhöfen (acht) machen. Also: Mindestens einer, höchstwahrscheinlich zwei bis drei und maximal vier Absteiger aus dem Kreis Unna/Hamm sind möglich.

Welche Folgen hat das für die Kreisliga A?

Sollte nur Oberaden den Gang nach unten antreten, würden die Vorletzten der A-Ligen ein Entscheidungsspiel um den Klassenerhalt bestreiten. Sonst steigen sie neben den beiden Schlusslichtern direkt ab. Die Meister werden, wie schon nach der vergangenen Saison, einen Aufsteiger in einem Relegationsspiel ermitteln. Der Verlierer bekommt gegen einen Vertreter eines anderen Kreis eine zweite Chance.

Und was bedeutet das für die Kreisliga B?

Nur in dem Fall, dass die beiden Meister des heimischen Fußballkreises aufsteigen, bestreiten die Tabellendritten der Kreisligen B1 und B2 ein Entscheidungsspiel, sonst steigen die jeweils beiden besten Teams auf. Gurbet Spor Bergkamen (ausgeschlossen) und der Königsborner SV II (vor der Saison zurückgezogen) sind die ersten Absteiger. Ein Relegationsspiel der verbliebenen Tabellenletzten gibt es bei nur einem Bezirksliga-Absteiger. Bei zwei bis vier steigen die Vorletzten direkt ab.

Ändert sich etwas durch die im Sommer neu dazustoßenden Teams aus dem Kreis Lüdinghausen, der dann aufgelöst wird?

Vier Vereine mit acht Mannschaften aus Lüdinghausen haben sich für den Kreis Unna/Hamm entschieden. Eintracht Werne, SV Stockum, PSV Bork und GS Cappenberg. Die Letzteren tendieren dabei nach Unna, Werne und Stockum nach Hamm. Die Teams werden in die Spielklassen eingeordnet, in die sie nach den Regelungen des alten Kreises hingehören würden. „Wir haben damit nichts zu tun. Die kommen da rein, wo wir sie übernehmen“, sagt der Kreisvorsitzende Horst Weischenberg. Sollten irgendwelche Ligen die Sollgröße von 16 Mannschaften überschreiten, wird in der darauffolgenden Saison reguliert.

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