Handball

RSV-Jahresauftakt: Zwei, die sich gut kennen

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Auch in der zweiten Saisonhälfte wollen die Altenbögger (links Philipp Isenbeck) alles für den Erfolg geben und jedem Ball hinterhergehen.

Bönen - Nach dem Einzug ins Kreispokalfinale vor Wochenfrist startet der RSV Altenbögge am Sonntag nun auch in der Handball-Landesliga ins neue Jahr. „Jetzt geht es richtig los“, sagt Trainer Jens Schulte-Vögeling vor dem Gastspiel beim VfL Brambauer.

Keinen Landesliga-Kontrahenten kennt Jens Schulte-Vögeling so gut wie den Kreisrivalen aus Brambauer. Häufig war der Coach des RSV Altenbögge in der Sporthalle am Diesterweg, wo am Sonntag um 18 Uhr der Anwurf erfolgt. Der VfL spielte sehr häufig eine Woche vorher gegen die Mannschaft, auf die die Bönener dann trafen. So nutzte der RSV-Coach die Partien zur Gegnerbeobachtung. „Da habe ich notgedrungen auch Brambauer oft gesehen“, sagt Schulte-Vögeling vor dem Aufeinandertreffen.

Keine großen Überraschungen

Einen Vorteil will er daraus aber nicht ziehen. In den vergangenen Jahren haben beide Teams einige Male gegeneinander gespielt, zudem wird auch VfL-Coach Björn Grüter Kenntnisse über die Altenbögger gesammelt haben. „Man tauscht sich auch hin und wieder aus und hilft sich mit Informationen“, berichtet Schulte-Vögeling von einem guten Kontakt: „Man kennt sich, es werden keine großen Überraschungen auf einen zukommen.“

Brambauers Team hat viel Erfahrung

Der RSV geht laut Tabelle als Favorit in die Partie, denn die Gäste sind Spitzenreiter, während die Lünener nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte mit 8:14 Punkten nur auf Rang neun liegen. „Brambauer hatte Pech mit einem kleinen Kader und einigen Verletzungen. Deswegen steht der VfL im unteren Mittelfeld. Aber er ist sicherlich eine gute Mannschaft, mit einigen erfahrenen Spielern“, sagt der RSV-Coach und nennt allen voran Sebastian Pohl, Jan Richter und Tobias Eder. „Die haben ewig und drei Tage Handball gespielt.“ Respekt zeigt er zudem vor Leo Langmann, der auf Rückraum Mitte geschickt die Fäden zieht. Außerdem lobt Schulte-Vögeling den Kampfgeist des Gegners: „Sie werden uns alles abverlangen. Sie haben in den Spielen, die ich gesehen habe, immer 60 Minuten alles gegeben, obwohl sie nur einen kleinen Kader hatten. Das war bemerkenswert. Wenn die Blut lecken, kann Brambauer jede Mannschaft in die Bredouille bringen.“

Bis auf Jungemann in Bestbesetzung

Die Ferienpause könnte dem Gastgeber geholfen haben, so dass einige Akteure ihre Verletzungen auskuriert haben. Die Pause tat auch dem RSV gut, bei der Pokalrunde vor Wochenfrist nur fünf Spieler aus dem Stammkader aufgeboten hatte, nun aber nahezu in Bestbesetzung in die Partie geht. Lediglich Eike Jungemann laboriert noch an den Folgen seiner Knieverletzung aus dem Spitzenspiel gegen Herne am 8. Dezember. Der ehemalige Drittliga-Akteur, der in Bönen wegen Personalnot eingesprungen war, hat sich grundsätzlich bereit erklärt, das Team bis zum Saisonende zu unterstützen. „Wir müssen aber erstmal gucken, wann er sich wieder bewegen kann“, sagt Schulte-Vögeling, der die Serie von zehn Siegen in Folge ausbauen möchte.

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