Für Altenbögges Stammpersonal heißt es erneut: Zähne zusammenbeißen

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Tino Stracke ist nur einer der angeschlagene RSV-Handballer, die morgen erneut die Zähne zusammenbeißen.

Bönen -  Bezirksliga: RSV Altenbögge – TuRa Bergkamen II. Der nächste Gegner spielt keine Rolle für Altenbögges Trainer Mike Rothenpieler. „Und zwar, weil wir uns sowieso nicht auf ihn einstellen können“, erklärt er.

Der Grund sind die vielen angeschlagenen Spieler, die im Training fehlen oder nicht alles geben können. „Abwehrarbeit eins gegen eins ist drin, viel mehr momentan nicht“, hofft Rothenpieler auf baldige Genesung im Kader.

Also: Gegner egal, Einstellung des Personals keineswegs. „Lünen war ja nicht unbedingt besser“, blickt der Altenbögger Coach ungern auf die 31:33-Niederlage am vergangenen Samstag zurück. „Das soll ihre Leistung keinesfalls schmälern, denn sie waren gedanklich schneller, brachten 100 Prozent auf die Platte. Und sie haben geschickt ausgenutzt, dass wir eben nicht auf der Höhe waren.“ Einen Vorwurf macht er aber keinem: „Die stellen sich doch trotzdem hin, obwohl sie nicht trainieren konnten und es wehtut.“

Und er setzt auf dieSelbsterkenntnis bei seinen Spielern. „Die Torleute stehen mit zwei gehaltenen Bällen zu Buche“, weiß er. Routinier Thomas Wollek zeigte „eine seiner schlechtesten Vorstellungen. Aber ich kenn ihn so lange und weiß, dass er sich so darüber ärgert, dass das in den nächsten Spielen nicht wieder vorkommen wird.“

Fehlen wird Steffen Pieper. Der Einsatz von Melvyn Leniger ist noch fraglich. Und für den Rest der maladen RSV-Sieben – Jan Weber, Lukas Florian, Tino Stracke, Timo Weber und Dennis Geckert sind angeschlagen – heißt es auch morgen wieder: auflaufen, die Zähne zusammenbeißen und nicht 80, sondern 100 Prozent geben. Denn TuRa Bergkamen ist ebenso schlagbar wie Lünen – oder eben nicht.

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