Handball

Altenbögges Sören Feldmann über sein erstes Spiel und die Toppartie in Herne

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Gegen Hombruch absolvierte Sören Feldmann seinen ersten Saisoneinsatz. „Ich habe reingeschnuppert“, sagt er zu seinem Auftritt.

Sören Feldmann feierte beim 32:22-Sieg des RSV Altenbögge über den TuS Westfalia Hombruch seinen ersten Einsatz in dieser Handball-Landesliga-Saison. Jetzt spricht er über sein Comeback.

Bönen - Unmittelbar vor der Auftaktpartie hatte sich Feldmann, der verlängerte Arm des Trainers, die Achillessehne angerissen. Zwei Tore erzielte der Linksaußen in dem einseitigen Spiel gegen die Dortmunder. Wie er sein Comeback selbst einordnet und wie er die Aussichten für das kommende Spitzenspiel des Tabellenzweiten aus Bönen beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer HC Westfalia Herne (Sonntag, 18 Uhr) sieht, darüber sprach der 30-jährige Hammer.

Herr Feldmann, sind Sie mit ihrem ersten Einsatz nach der Verletzung zufrieden gewesen?

Wir haben gewonnen, ich habe reingeschnuppert. Es ist natürlich noch Luft nach oben, aber das kenne ich ja schon. Im Gegensatz zu den anderen Sachen war die Achillessehnenverletzung und die zehn Wochen Ausfall ja eher Kinderkram.

Inwiefern?

Dreimal Kreuzband und Schulter waren ja schon dabei. Der Vorteil ist, dass du weißt, wie du wieder fit wirst. Man trainiert ja hauptsächlich alleine, geht ins Fitnessstudio und, und, und. So etwas ist übrigens sehr zeitaufwendig. Meine Frau sagt immer, dass ich länger weg bin, als wenn ich spiele.

Der RSV hat ja gegen Hombruch eher verhalten gespielt, Sie hatten alles im Griff, aber die Bissigkeit fehlte irgendwie. Können Sie den Schalter vor dem Spitzenspiel in Herne am Sonntag rechtzeitig umlegen?

Hombruch war ja auch arg geschwächt angetreten. Ich sehe unser Spiel eher positiv. Wir haben das souverän heruntergespielt. Das hat uns bisher ja gefehlt, wie zum Beispiel in Höchsten. Ich fand, es war eine ganz gute Vorbereitung. Doof nur, dass Kai sich verletzt hat. (Torwart Kai Kleeschulte hat sich in der Partie einen Kreuzbandriss zugezogen – Anm. d. Red.).

Kennen Sie Herne? Altenbögge hat im Vorjahr schon gegen die Westfalia gespielt.

Ich kenne sie ganz gut, habe schon mit Hamm gegen sie gespielt. Die Mannschaft wird vom ehemaligen Essener Bundesligaspieler Stephan Krebietke trainiert, spielt seit einer Ewigkeit in der gleichen Besetzung. Krebietke ist es sehr gut gelungen, die A-Jugendlichen einzubauen (er war Trainer der Bundesliga-A-Junioren der Westfalia – Anm. d. Red.). In der vergangenen Saison haben wir zweimal knapp gegen Herne verloren.

Der RSV ist in diesem Jahr sehr konstant in den Leistungen. Woran liegt das? In der vergangenen Saison gab es ja im Winter einen Leistungseinbruch und Knatsch in der Mannschaft.

Wir sind sehr ausgeglichen besetzt. Jens (Trainer Jens Schulte-Vögeling – Anm. d. Red.) steuert das gut. Wir haben auch keinen, der herausragt, die anderen überragt. Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut.

Tabellenzweiter: Da denkt man auch an den möglichen Aufstieg. Sind sie in ihrer Karriere schon einmal aufgestiegen?

Ja. Mit HSE Hamm damals in die 3. Liga. Aber ich will das Wort Aufstieg eigentlich nicht in den Mund nehmen. Da wird man drauf festgenagelt und die Saison ist noch lang. Wenn man zwei, drei Spiele verliert, steht man nur noch im Mittelfeld. Aber wir wollen Herne schlagen.

Wo sehen Sie eigentlich ihre Position in der Mannschaft? Sie spielen ja mal Linksaußen und dann zentral.

Ich spiele da, wo der Trainer mich hinstellt. Das bin ich so gewohnt.

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