Altenbögges Coach Richter meint: Unna ist der Favorit

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Frederic Betz ist einer von mindestens drei A-Junioren, die mit dem Bezirksligateam des RSV in Unna antreten.

BÖNEN - Der Blick auf die Tabelle täuscht, meint Altenbögges Trainer Thomas Richter vor dem Gastspiel seiner Mannschaft am Samstag bei der HSG Unna.

Bezirksliga: HSG Unna – RSV Altenbögge (Sa. 19.30 Uhr, Halle des Ernst-Barlach-Gymnasiums). In der Statistik steht der Gastgeber mit nur zwei Punkten aus zehn Spielen ganz am Ende, der RSV mit ausgeglichenem Punktekonto (10:10) momentan auf dem sechsten Rang. Unna gewann nur gegen den Vorletzten TV Ennigerloh (34:32). Also eine klare Sache für Altenbögge?

„Nein! Die Favoritenrolle besetzt Unna“, überrascht Richter, „die sind im Aufwind, haben endlich die gute Mannschaft komplett beisammen, die sie von Saisonbeginn an haben wollten.“

In der Tat verloren die Gastgeber gegen den starken Tabellenführer nur knapp mit einem Tor (33:34). „Und ich habe gehört, dass sie auch beim TV Beckum trotz der Niederlage mit vier Toren eine gute Leistung gezeigt haben“, warnt der RSV-Trainer.

Hinzu kommt die Situation Gast. Richter befürchtet große Lücken auf seinem Spielbericht. Der RSV trainierte in dieser Woche gar nicht. „Ich hätte mit Melvyn Leniger, Steffen Pieper und Matthias Michalik drei gesunde Feldspieler und einen Torhüter, nämlich Michael Springhoff gehabt“, erklärte der Coach, „da machte es keinen Sinn.“

Ob er heute einen zweiten Torwart mitnehmen kann, ist noch fraglich. Dirk Joneleit plagt immer noch die Schulter, er spielte deswegen am vergangenen Sonntag beim Hammer SC nicht. Tom Beutner wird in Unna sicher nicht dabei sein. Ebenfalls fehlt Mirza Bajramovic. Und Dennis Bettermann ist beruflich unterwegs. „Damit habe ich mit Lukas Florian nur einen Kreisläufer“, beklagt Richter.

Er will seinen Kader für heute Abend mit A-Jugendlichen auffüllen. In der Halle des Ernst-Barlach-Gymnasiums werden somit mindesten Frederic Betz, Guiliano Wöllert und Leon Altner mit auflaufen. „Mal sehen, ob das reicht.“ Eines ist jedenfalls sicher: Richter lässt sich trotz der bisher sehr gut verlaufenen Saison des Liganeulings nicht die Favoritenrolle aufdrängen. - ml

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