Handball

RSV mit nächster Standortbestimmung

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Für Altenbögges Siebenmeterspezialist Timo Weber ist das Spieljahr 2018 wegen einer Schulterverletzung beendet. 

Bönen - ATV statt ASC, der Dritte anstelle des Fünften: Der RSV Altenbögge bekommt es derzeit mit den besten Teams der Handball-Landesliga zu tun, am Sonntag geht es erneut nach Dortmund, genauer nach Dorstfeld in die dortige Sporthalle zum ATV (17 Uhr).

Eine Woche später empfangen die Bönener dann Spitzenreiter Westfalia Herne. Die letzten Wochen vor Weihnachten geben also noch einmal genau Aufschluss darüber, wo es für den heimischen Tabellenvierten in dieser Saison hingehen kann.

„Da kommen jetzt alle von oben. Das ist sicherlich eine gute Standortbestimmung“, sagt Trainer Tino Stracke. Nach den zwei Unentschieden in Folge zuletzt hat der RSV vier Punkte Rückstand auf den Tabellenführer und zwei auf den kommenden Gegner. „Wir können den Anschluss schaffen“, freut sich der Coach auf die beiden Partien bis zur Weihnachtspause.

In Dorstfeld gilt es dabei, den besten Angriff der Liga in den Griff zu bekommen. Die Dortmunder erzielen mehr als 31 Tore im Schnitt, haben fast 50 Mal häufiger getroffen als Altenbögge. Vor allem der wurfgewaltige Rückraum um den Toptorjäger Henrik Niederwestberg ist das Prunkstück des ATV. Der RSV möchte mit seiner starken Defensive dagegenhalten. „Die Abwehr stand zuletzt bombe. Das müssen wir so weitermachen“, lobt Stracke: „Dafür müssen wir unser Augenmerk auf vorne legen.“ Da hakte es jüngst.

Daran hat durchaus die schwierige Trainingssituation ihren Anteil. Dementsprechend froh war der Coach, dass er in dieser Woche ordentlich mit dem Team arbeiten konnte. Am Samstag muss obendrein lediglich Timo Weber passen, der sich bei der Arbeit eine Schulterverletzung zugezogen hat und wenigstens bis zum Neustart im Januar pausieren wird. Gegen Dorstfeld sollen die Altenbögger laut Stracke das Tempo hochhalten, was zuletzt nicht gut gelang. „Wir passen uns da zu schnell dem Gegner an“, bemängelt der Trainer.

Stichwort letzte Minuten: Die schlagen den Bönenern derzeit auf den Magen. Erst kassierten sie vom ASV Hamm II den späten Ausgleich, zuletzt beim ASC 09 Dortmund warfen sie gar einen Vier-Tore-Vorsprung in fünf Minuten weg. „Die Jungs sind hochmotiviert, das gutzumachen. Sie haben das auch gut reflektiert“, geht Stracke von einem Lerneffekt aus. Der könnte sich schon in Dorstfeld auszahlen, wo er wieder mit einem engen Spiel rechnet. „Da müssen wir ein bisschen ruhiger bleiben und die richtigen Entscheidungen treffen“, sagt er. Das muss sein Team allerdings auf der Platte noch umsetzen.

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