RSV siegt mit souveräner Leistung in Ennigerloh

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Melvyn Leniger traf sieben Mal für den RSV.

ENNIGERLOH -  Auch wenn sich der RSV Altenbögge beim Gastspiel in Ennigerloh zwei Schwächephasen leistete. Der 30:26 (14:11)-Erfolg über den TVE war eine souveräne Angelegenheit, bei der die Bönener im Grunde zu keiner Zeit in Gefahr gerieten. „Ich hatte nie Angst, dass wir das Spiel verlieren können. Das war ein verdienter Sieg“, sagte Trainer Thomas Richter. In der Handball-Bezirksliga kletterte Altenbögge durch den Sieg auf den vierten Rang.

Der RSV erwischte gleich den besseren Start. Grundlage dazu war die stabile Abwehr, mit der Ennigerloh einige Probleme hatte. Auch Torwart Dirk Joneleit, der diesmal durchspielte, zeigte früh erste gute Paraden. So setzte sich Altenbögge langsam ab, führte nach zwölf Minuten komfortabel mit sechs Toren.

Doch anschließend ließ die Konzentration bei den Gästen ein wenig nach, und der TVE, aktuell Vorletzter der Bezirksliga, holten auf. Bis auf zwei Treffer war der Vorsprung der Bönener nach 23 Minuten geschrumpft. „Dann haben wir wieder Zugriff aufs Spiel bekommen“, sagte Richter. Besonders Hendrik Abel zeichnete sich in dieser Phase aus. Der Spielmacher ordnete nun geschickt die Aktionen des RSV. Mit einer 14:11-Führung für die Gäste ging es in die Pause.

Und wieder waren die Altenbögger von Beginn an hellwach. „Wir haben anfangs gut gedeckt“, lobte Richter. Da seine Mannschaft auch im Angriff souverän agierte, distanzierte sie den Gastgeber zeitweise um acht Tore. Doch wieder schaffte es der RSV nicht, das Niveau über die gesamten 30 Minuten zu halten. Und erneut war Ennigerloh zur Stelle, um die Schwächephase auszunutzen. Zwölf Minuten vor dem Ende war der TVE auf zwei Treffer heran. Es entwickelte sich zwischenzeitlich ein „Scheibenschießen“, so Richter, da die Bönener Defensive zu große Lücken aufwies. Der Trainer ermahnte seine Akteure Ruhe zu bewahren und vorne auf die hundertprozentige Wurfchance zu warten. „Das hat nicht immer funktioniert, aber schon über weite Strecke. Außerdem steigerte sich Joneleit zum Ende der Partie. „Er hat überragend gespielt“, lobte Richter. Der RSV hielt den Gegner dadurch bis zum Abpfiff auf Distanz. - bob

RSV: Joneleit, Springhoff (n.e.) – Geckert (3), Pieper, Beutner (1), Leniger (7), Stracke (6), Abel (3), Lublow, Florian (7), Michalik (1), Bettermann (1), Bajramovic (1)

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