RSV-B-Jugend erspielt sich beim Sauerland-Cup Respekt

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Gegen den HSV Hamburg gewann der RSV beim Sauerland-Cup in Menden.

Menden - Beim hochkarätig und international besetzten Sauerland-Cup der HSG Menden-Lendringsen haben die B-Junioren des RSV Altenbögge einen Achtungserfolg erreicht. Der Verbandsligist überstand die Vorrunde und hielt mit den höherklassigen Gegnern über weite Strecke mit. Das Aus kam dann in der Zwischenrunde.

Bis dahin hatten die Bönener allerdings die eine oder andere Duftmarke hinterlassen. Jedoch nicht beim ersten Auftritt am Samstagmorgen. Gegen den amtierenden westdeutschen Meister und Oberligisten TV Letmathe setzte es eine klare 9:19-Pleite. Dabei hatte der RSV bis zur 12. von 25 Minuten mitgehalten (7:7), dann kam aber ein Bruch ins Spiel. „Danach haben wir nicht mehr die Kurve gekriegt“, so Trainer Thomas Wollek.

Die Altenbögger ließen sich jedoch nicht entmutigen, meldeten sich gleich darauf mit einem 12:10-Erfolg gegen den Drittliga-Nachwuchs des HSV Hamburg zurück. „Das war ein überragendes Spiel“, lobte Wollek. Auch gegen Eintracht Hagen schnupperten die Bönener am Sieg, lagen in Führung. Doch Wurfpech und ein in der entscheidenden Phase eiskalter Oberligist führten zur 12:15-Niederlage. Im vierten Spiel – nach 100 Minuten Handball in dreieinhalb Stunden – war mit dem 10-Mann-Kader die Luft raus. Gegen die JSG Hiesfeld-Aldenrade (Regionalliga Nordrhein) „konnten wir nicht mehr dagegenhalten“, so Wollek zum 9:14.

Aufgrund des besseren Torverhältnisses kam der RSV dennoch weiter, hatte in der Zwischenrunde am Sonntag aber die Bürde der Letmathe-Niederlage gegen sich. Gegen die JSG Handball Lemgo fand Bönen zudem im ersten Spiel keinen Zugriff und unterlag deutlich 7:19. Schon ausgeschieden mobilisierten die Altenbögger die letzten Kräfte, boten dem Spitzenreiter der Regionalliga Nordrhein und späteren Turniersieger eine offene Partie. „Wir hatten die Zuschauer auf unserer Seite“, so Wollek, nach dem 10:15.

Trotz der fünf Niederlagen fiel die Bilanz des Coaches gut aus: „Das hat Mega-Spaß gemacht. Wir haben ein überragendes Turnier gespielt. Und wir Trainer wissen, in welchen Bereichen wir noch arbeiten müssen.“

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