Altenbögger erfüllen Vorgabe des Trainers

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Marius Schrage: Zehn Tore gegen Recklinghausen.

Bönen – Eine Blöße wollte sich der RSV im Spiel gegen den Tabellendrittletzten nicht geben. Den Abstand zum Tabellenende sollten die Altenbögger mit einem Sieg vergrößern, hatte Trainer Tino Stracke zudem gefordert.

Beide Vorgaben erfüllten er als Aushilfsmittelmann und seine Sieben. Der RSV schließt den Spieltag mit einem deutlichen 31:19-Erfolg in Recklinghausen und einem ausgeglichenen Punktekonto (16:16). Und noch besser: Da Tabellennachbar Borussia Höchsten gegen den Landesligazweiten Herne Federn ließ, kletterten die Bönener einen Platz auf den fünften.

Richtig gute erste Hälfte

„Die erste Hälfte war richtig gut“, urteilte Stracke. „Wir standen super in der Deckung, haben uns nicht einlullen lassen und Gas gegeben.“ Den Torreigen eröffnete Linksaußen Sören Feldmann Nach 16 Minuten erzielte sein Pendant auf der gegenüberliegenden Angriffseite, Gregor Stefek, bereits das 10:3 für die Gäste. Überhaupt ließ der Altenbögger Rumpfkader, Steffen Feldmann und Max Röckenhaus fehlten wegen grippaler Infekte, außerdem verpasste Rechtsaußen Alexandrino Ivanilson den Zug, nur sechs Gegentreffer in 30 Minuten zu.

„Gut war, dass wir den Gegner durchgehend auf Abstand gehalten haben“, sagte Stracke nach Spielschluss. Dass die zweite Hälfte mit einem knappen 14:13 für die Altenbögger nicht ganz so deutlich ausfiel, verschuldete der Gast. „Da waren wir zu gallig“, meinte Stracke. „Jeder wollte Tore werfen oder zum Beispiel den Ball abfangen“, vermisste der Coach Ordnung und Struktur. „Wir haben heute trotzdem unseren Streifen durchgespielt. Das war aber auch dem Gegner geschuldet.“

Schrage mit zehn Toren

Der Beginn der zweiten Spielzeit verlief zunächst ausgeglichen. Altenbögges mit zehn Toren bester Schütze, Marius Schrage, eröffnete mit dem 18:6 (31.). Torfolgen gelangen den Gästen nur noch zwei. Florian Warias traf zweimal hintereinander zum 8:21, Schrage zum 15:28 (52.). Ansonsten wechselten die Einschläge regelmäßig die Seite. „Wir hätten weiter Gas geben müssen“, blickt Stracke auf die 30 Minuten zurück. Das Vertrauen in das eigene Können, wünscht sich der Coach zurück. Einstudierte Spielzüge, die einmal nicht funktionierten, sollten nicht sofort ad acta gelegt werden. „Natürlich freue ich mich über den Sieg“, schließt der Coach versöhnlich. Das sehr faire Spiel sei vor allem in der ersten Hälfte super gewesen. Und wichtiger: Der RSV stünde nach 60 Minuten endlich wieder mit zwei Punkten auf der Habenseite da.

RSV: Kleeschulte, Drevermann – Gerke (2), Florian (2/2), Fl. Warias (4), Sö. Feldmann (7), Stefek (3), Fröhling, Schrage (10), Engelmann, Stracke (3)

ETG:  Thomas, Rietdorf – Beckmann, Windmüller (1), Friemel (1), Stautenberg (5), Bebnista, Rathmer (6/2), Senge (1), Driesel (2), Markfort (2), Maletzke, Kühl (1) Siebenmeter:  5:2 (Windmüller 0/1, Rathmer 2/3, Kühl 0/1 / Florian 2/2) Zeitstrafen: 1:1 (Kühl / Stefek) Spielverlauf:  2:7 (10.), 3:10 (17.), 5:13 (25.) – 9:21 (36.), 12:24 (44.), 15:28 (52.)

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