Mit viel Lockerheit gegen den Spitzenreiter

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Rückkehrer Matthias Michalik komplettiert den ausgezeichnet gefüllten Kader des RSV.

BÖNEN - Im Grunde ist die Bezirksliga-Saison für den RSV Altenbögge gelaufen. Der Aufsteiger hat sein Ziel, den Klassenerhalt, vorzeitig unter Dach und Fach gebracht und kann die drei letzten Spiele beruhigt angehen. So sieht es auch der scheidende Trainer Thomas Richter, der hofft, dass seine Mannschaft aus der neuen Lockerheit Kraft ziehen kann.

„Wir gehen das Spiel ganz locker an. Wir haben überhaupt keinen Druck und können befreit aufspielen“, sagt Richter vor dem Aufeinandertreffen mit dem Hammer SC am Sonntag um 18 Uhr in der MCG-Halle. Und gegen den Spitzenreiter haben die Altenbögger nun wirklich nichts zu verlieren. „Die Hammer sind die stärkste Mannschaft der Liga. Die sind auf allen Positionen doppelt besetzt und haben starke und schnelle Außen und einen gefährlichen Rückraum“, hat der RSV-Trainer großen Respekt vor dem Gegner.

Der rührt auch vom Hinspiel her, als Bönen beim 23:32 die höchste Saisonpleite kassierte. „Da hatten wir aber arge Verletzungsprobleme, sind mit ganz vielen A-Jugendlichen angetreten. Das war ein Spiel zum Vergessen“, misst Richter der Partie wenig Bedeutung bei. Denn aktuell stellt sich die Personalsituation vollkommen gegenteilig da. Richter hat sogar zu viele Spieler. Alle Altenbögger sind fit, und die zuletzt Matthias Michalik und Tom Beutner stoßen wieder zum Team. Und da Richter neben Lukas Florian mit Frederik Betz („Ich baue ihn komplett mit ein.“) einen zweiten ehemaligen A-Jugendlichen Spielpraxis geben möchte, entschied er sich dazu, Spielmacher Hendrik Abel eine Pause zu gönnen. Derartig gut aufgestellt, wollen die Bönener trotz ihrer Außenseiterrolle die Punkte nicht freiwillig herschenken. „Wir wollen die Hammer mal ein bisschen ärgern“, sagt Richter. Und Mannschaften von oben liegen dem RSV in der Rückrunde scheinbar. Den Tabellenzweiten Dolberg hat Altenbögge geschlagen und beim Vierten Brambauer vor Wochenfrist ein verdientes Unentschieden erreicht. Der RSV hat dem HSC also bislang Schützenhilfe geleistet. Doch jetzt will Bönen den dritten Erfolg gegen ein Topteam.

Und der Druck liegt ganz klar bei den Gästen, die einen Punkt aber auch ein Spiel mehr als Dolberg aufweisen. „Hamm will unbedingt hoch, und dazu brauchen sie zwei Punkte“, sagt Richter: „Mal gucken, was wir rausholen können“, strahlt Richter viel Lockerheit aus. - bob

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