RSV Altenbögge: Fünf Spieler stehen vor besonderem Spiel  

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Steffen Feldmann geht entspannt ins Derby gegen seinen Ex-Verein.

Bönen - Kommenden Sonntag kommt es in der Sporthalle des Marie-Curie-Gymnasiums zum Aufeinandertreffen zwischen dem RSV Altenbögge und der Landesligavertretung des ASV Hamm. Eine besondere Partie: Gleich fünf Stammspieler der Bönener Sieben haben eine Handballvergangenheit in Hamm.

„Eigentlich ganz entspannt“, sieht Steffen Feldmann, neben Leon Drewermann, Gregor Stefek, Jonas Gehrke und Sören Feldmann einer der fünf, der Partie entgegen. „Wir haben ja auch schon im Pokal gegen sie gespielt, allerdings nicht gegen die Besetzung, mit der der ASV jetzt in der Meisterschaft antritt.“ Auch wenn die Hammer ihre Mannschaft nach dem Weggang der fünf neu formieren mussten, zum Beispiel viele A-Jugendliche einzubauen hatten, sei es ein Derby. „Und da gelten eigene Gesetze. Wir dürfen nicht so halbherzig drangehen wie zuletzt in Dolberg.“

Ex-Hammer erwarten Nickeligkeiten

Feldmann erwartet ansonsten, dass der RSV die eigenen Stärken ausspielt. „Wir müssen unsere Heimstärke nutzen“, fordert Feldmann, „sollten uns nicht von Nickeligkeiten beeindrucken lassen. Die Hammer wissen natürlich schon, wie sie einige von uns provozieren können.“ Mit einer solchen „privaten Ebene“ im Spiel rechnet auch Jonas Gerke. „Das hat man schon im Pokalspiel gemerkt. Es wird auch Sonntag eine emotionale Angelegenheit.“ Das Spielerische werde hinter einer Abwehrschlacht zurückbleiben, mutmaßt er.

Hamm wird Publikum mitbringen

„Die Halle wird voll“, erwartet Gerke, „zu einem besonderen Spiel kommen viele Leute.“ Auch viele Hammer: „Die werden einige Zuschauer mitbringen“, ist sich auch Feldmann sicher. Gregor Stefek bekennt sich zu einer gewissen Vorfreude. „Es ist immer schöner, gegen Leute zu spielen, die man kennt“, betont er den Stellenwert des Aufeinandertreffens. Es werde aber auch ein schwieriges Spiel. „Wir müssen konzentriert Altenbögger erwarten Oberligapersonal Auch, wenn die Hammer einen Fehlstart in die Saison hingelegt haben – der ASV ist mit 4:10-Punkten Vorletzter –sieht Gerke die Rollen vor dem Spiel keineswegs eindeutig verteilt. „Mal schauen, wen die mitbringen.“ Auch Feldmann und Stefek gehen davon aus, dass sich die Hammer mit Oberligaspielern verstärken werden. Nicht unwahrscheinlich: Tabellenführer ASV II spielt schon am Samstag zuvor in eigener Halle gegen Schalke. „Es liegt sicherlich mit daran, dass wir den Verein verlassen haben“, meint Stefek zur schlechten sportlichen Situation bei seinem Ex-Vereins. Es sei aber nicht der Hauptgrund für das Tabellenbild. „Die haben einige Spiele knapp verloren, haben immer noch Leute, die schon in der Oberliga ausgeholfen – die können auch Handball spielen. Es wird ein knappes Spiel werden.“

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