Altenbögge will gegen Höchsten die Kehrtwende einleiten

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Marius Schrage und seine Mitspieler dürfen sich keine technischen Fehler leisten. Höchsten ist flink auf den Beinen.

Bönen – Schon im Hinspiel sei mehr drin gewesen, blickt RSV-Trainer Tino Stracke auf das erste Auswärtsspiel der laufenden Saison und die erste, aber knappe 24:26-Niederlage gegen den Tabellennachbarn TuS Borussia Höchsten zurück.

Jetzt vor heimischen Fans in eigener Halle (Sonntag, 18 Uhr, MCG-Halle) soll der Sieg gelingen. Und nicht nur das: Die Altenbögger wollen die Kehrtwende nach vier Spielen ohne Ertrag. „So langsam müssen Punkte her“, verlangt Tino Stracke. Nicht ohne Grund. Die Liga ist in dieser Saison eng beieinander. Das Spitzentrio Dorstfeld, Herne und Oespel-Kley hat sich zwar abgesetzt, in die andere Richtung ist es deutlich knapper. Ganze drei Punkte trennen den Sechsten RSV vom Vorletzten ASV Hamm III.

„Wir haben die Sachen natürlich angesprochen, aber die Spieler wissen doch woran es hapert“, erzählt Stracke. Im letzten Spiel gegen Westerholt (24:25) setzten sie die richtigen Mittel zu spät ein. „15 Minuten Tempo reichen eben nicht“, erklärt der Coach. „Wenn wir uns wie in den letzten 10, 15 Minuten gegen Westerholt von Beginn an den Arsch aufreißen, dann klappt´s“, sieht er Chancen im Heimspiel gegen den Tabellen-5. „Die 6:0-Deckung funktionierte ja nach anfänglichen Schwierigkeiten einen Spieler des SV in den Griff zu bekommen“, blickt Stracke zurück. Später hätte die Mannschaft sogar weitere Varianten gut gespielt. Die Krux momentan: „Das klappt mal, dann wieder nicht.“

Höchsten ist flink auf den Beinen

Die Deckung sei aber sowieso das kleinere Manko. „Im Angriff müssen wir einfacher spielen und das, was klappt auch durchziehen, bis es dann nicht mehr klappt“, fordert Stracke das Rückstellen eigener Ideen. Trotz aller Kritik: „Wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns“, lobt der Coach das Engagement. Taktisch wird sich die Altenbögger Sieben auch komplett umstellen müssen. „Höchsten stellt eine junge Truppe, die schnell umschaltet. Wir müssen sofort da sein.“ Die Deckung der Dortmunder agiere meist kompakt am Kreis, könne aber auch anders als 6:0.

„In jedem Fall sind sie flink auf den Beinen und athletisch“, weiß Stracke um die Schwierigkeit Löcher zu finden. Immerhin kann der RSV-Coach im Heimspiel personell aus dem Vollen schöpfen. Timo Weber ist zwar noch nicht einsatzbereit, ihn plagt weiter seine Schulter. Aber Gegenstoßspieler Alexandrino Ivanilson aus der zweiten Mannschaft bekommt erneut Einsatzzeit in der Landesligamannschaft. Mit einem Sieg zieht Altenbögge mit Höchsten gleich.

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