Handball

Sieben Neuzugänge und zwei fremde Hallen für den RSV

+
Beim Beach-Handballturnier trugen die Neuzugänge von RSV-Coach Tino Stracke (rechts) erstmals das Altenbögger Trikot (hinten von links): Sören Feldmann, Jonas Gerke, Gregor Stefek und Sebastian Fröhling sowie (vorne von links) Yannik Nitsch, Max Röckenbach und Sebastian Burchert.

Bönen - „Ich improvisiere lieber in der Vorbereitung als in den Spielen“, meinte Tino Stracke zur Organisationsarbeit, die der Trainer des RSV Altenbögge aktuell zu leisten hat, um seine Spieler für die Saison fit zu bekommen. Aufgrund der Renovierungsarbeiten am Boden der MCG-Halle ist das „alles nicht so einfach“, erklärt der Coach.

In der Heimstätte des RSV stand unter dem Feld das Wasser und es wird in den Sommerferien fleißig daran gearbeitet. Und so müssen die Bönener Handballer Ausweichorte suchen. „Ich schicke den Trainingsplan derzeit von Woche zu Woche rum“, sagt Stracke, der in den absolvierten ersten Einheiten, seine Akteure zum Waldlauf gebeten hat. In der ersten Ferienhälfte werden die Altenbögger dann in der Goethehalle trainieren, in den letzten drei Wochen in der Halle des TuS Eintracht Overberge, weil sie dort das Harz benutzen dürfen. Eine perfekte Vorbereitung sieht anders aus, aber Stracke bleibt gelassen: „Im schlimmsten Fall müssen wir am Anfang der Saison noch ein paar taktische Dinge machen.“

Der Coach geht aber davon aus, dass sich seine Mannschaft, zu der sieben Neuzugänge stoßen, deutlich früher findet. Vier Neue kennen sich, weil sie alle vom Liga-Konkurrenten ASV Hamm-Westfalen III kommen. Yannik Nitsch kehrt nach einigen Jahren bei Overberge, mit dem er in der Vorsaison als Dritter den Bezirksliga-Aufstieg feierte, zu seinen Wurzeln zurück. Er dürfte sich daher ebenso schnell spielerisch einleben wie Max Röckenbach, der in der A-Jugend der SGH Unna-Massen bei Uwe Nitsch trainierte. Und der war vor gar nicht langer Zeit auch für den RSV verantwortlich. „Er weiß also, wie wir spielen“, meinte Stracke. Das gilt auch für Niklas Kaftan, der zuletzt mit der B-Jugend des Klubs Verbandsliga-Meister wurde. Er ist nun A-Jugendlicher, weil die Altenbögger aber diese Altersklasse nicht besetzt haben, soll er ein Doppelspielrecht für die Senioren erhalten.

Seiner Mannschaft hat Stracke in seiner ersten Ansprache mit auf den Weg gegeben, dass er künftig anderen Handball sehen möchte. Im Vorjahr verschleppte Bönen aus der Not heraus die Geschwindigkeit. Durch die zahlreichen Ausfälle war das Aufgebot an den Spieltagen stets klein, das Training aufgrund vieler angeschlagener Akteure stark reduziert. Das soll sich ändern. „Grundsätzlich wird es so sein, dass wir lieber Tempo machen wollen“, sagt der Coach, der auf einen 20-köpfigen Kader baut. Derzeit trainieren auch Thorben Boltzt und Torhüter Sascha Peitz mit. Felix Warias hat nach seiner Verletzung probiert, mitzumachen, wirklich rund lief es nicht. Dominik Warias wird vorerst pausieren, um sich ganz auszukurieren. Dominik Sürig setzt sogar erst einmal ganz aus. Neuzugang Steffen Feldmann hat seine Schulterverletzung nun doch konservativ behandelt und schaut zunächst, wie er die Belastungen verkraftet. Als Einziger den Verein verlassen hat Andre Brandt. Der Rückraumshooter trainiert derzeit beim Verbandsligisten TuRa Bergkamen mit.

Bereits am Mittwoch steigt das erste Testspiel des RSV bei TuRa Bergkamen II. In der Goethehalle geht es dann am Samstag gegen den Werler TV weiter und tags darauf beim TV Wickede. Nach dem Spiel gegen den Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen am 19. Juli, folgen wegen der nicht benutzbare MCG-Halle viele Auswärtspartien bis zum Saisonstart am 9. September.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.