RSV verliert das Torfestival gegen den HSC

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Dennis Geckert spielte in der zweiten Hälfte überragend, traf gegen den Hammer SC insgesamt 13 Mal.

BÖNEN -  Es war ein wahres Schützenfest, das der RSV Altenbögge am Ende gegen den Hammer SC ein wenig zu hoch verlor. 41:34 (23:18) hieß es letztlich in der torreichen Begegnung in der MCG-Halle für den Spitzenreiter der Handball-Bezirksliga.

Beide Mannschaften legten los wie die Feuewehr. Die ersten acht Angriffe fanden allesamt den Weg ins Tor. Bis zu ebenjenem 4:4 (5.) war die Partie auch ausgeglichen. Doch während der HSC munter weiter traf, leisteten sich die Bönener einige Ballverluste. Die Gäste zogen auf 12:6 davon (12.). Nach 20 Minuten hatten die Hammer bereits 18 Treffer auf ihrem Konto, Bönen zwar immerhin zwölf. „Wir haben in den ersten 25 Minuten komplett ohne Abwehr gespielt. Und das hatte mit unsere Einstellung zu tun. Wir waren zu oft zu weit weg von den Gegnern“, kritisierte RSV-Coach Thomas Richter. Auch sein Gegenüber Sebastian Quenter war mit der Deckung seiner Mannschaft nicht zufrieden, freute sich aber zumindest über viele Tore: „Wir haben richtig stark angefangen.“

In den letzten Minuten vor der Pause, als der HSC erstmals durchwechselte, bekam Altenbögge die Partie in den Griff und verkürzte von 13:21 (26.) bis zur Halbzeit noch auf 18:23. „Die letzten fünf Minuten waren richtig gut. Da haben wir gemerkt, dass hier was geht“, sagte Richter. Doch zunächst verteidigte der Gast seinen komfortablen Vorsprung, lag auch 26:20 in Führung. Dann starteten die Bönener ihre Aufholjagd, kamen bis auf 24:27 heran (40.). Hamm spürte nun wieder den Altenbögger Atem und verlor seine Souveränität im Angriff. „Wir haben umgestellt, um die Deckung zu stabilisieren. Doch danach hat es im Angriff nicht mehr funktioniert – und in der Abwehr immer noch nicht“, so Quenter.

Beim Stand von 29:30 (48.) durch den in dieser Phase überragenden Dennis Geckert (13 Tore) war der Gastgeber drauf und dran, die Partie zu kippen. Doch dann spielten die Hammer ihre Routine aus, setzten sich in einer Fünf-gegen-Fünf-Situation wieder auf 30:34 ab. Dann parierte der gerade ins Tor gewechselte Quenter den Siebenmeter und den Nachwurf von Bernd Lublow (51.). „Es wurde noch mal richtig eng, auch weil Joneleit zwischen der 40. und 50. richtig viel gehalten hat. Aber das war der Knackpunkt“, so Quenter. Der RSV versuchte zwar noch einmal alles, rannte sich aber in der HSC-Abwehr fest und geriet mit 32:39 (56.) entscheidend in Rückstand. - bob

RSV: Springhoff (1.-10., 54. ein Siebenmeter), Joneleit (10.-60.) – Pieper, Florian (5), Stracke (4/1), Betz (1), Geckert (13), Bettermann (2), Leniger (4), Beutner (3), Michalik (1), Lublow (1/1), Denger, Bajramovic (n.e.)

HSC: Ihssen (1.-51.), Quenter (51.-60.) – B. Welink (8/2), Mähler (4), Bachtrop (9/4), Bellenhaus (3), T. Welink (6), Möllers (5), Riediger (1), Deppenkemper, Schlinkert (1), Johannpeter (3), Künnecke (1), Erbing (n.e.)

Torfolge: 4:4, 6:12, 12:18, 18:23 – 20:26, 24:27, 29:30, 30:35, 34:41

Zeitstrafen: 6 (Stracke 3, Bettermann, Denger, Florian) - 5

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