RSV holt den letzten fehlenden Punkt

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Beim Tabellendritten in Brambauer zeigte der RSV (rechts Melvyn Leniger) eine starke Leistung.

BRAMBAUER -  Der RSV Altenbögge bleibt definitiv Bezirksligist. Der Aufsteiger holte im viertletzten Spiel den letzten fehlenden Punkt zum Klassenerhalt. Das 29:29 (17:14) war ein überraschendes Unentschieden, schließlich gastierten die RSV-Handballer beim Tabellendritten VfL Brambauer. Nach der Partie sprach Bönens Trainer Thomas Richter allerdings von einem „Punktverlust“.

Das lag daran, dass die Altenbögger in Brambauer fast das ganze Spiel über in Führung lagen, weil sie eine richtig starke Leistung ablieferten. „Die Einstellung hat gestimmt. Das war wirklich gut“, lobte Richter. Ihm gefiel besonders, wie seine Mannschaft im Kollektiv auftrat und mit den einstudierten Spielzügen zum Erfolg kam. So lief auch der Versuch des Gastgebers ins Leere, Rückraumshooter Tino Stracke durch eine Manndeckung von Beginn an aus dem Spiel zu nehmen. Die anderen Altenbögger sprangen in die Bresche.

So ging Bönen gleich in Führung und baute diese bis zur Pause auf drei Tore aus. Garant dafür war Keeper Dirk Joneleit. „Jone war vor allem in der ersten Halbzeit überragend. Ein Brambauer-Spieler hat irgendwann entnervt aufgegeben, weil er ihm alles weggefischt hat“, lobte Richter.

Nach dem Wechsel verteidigte der RSV den knappen Vorsprung bis hinein in die Schlussphase. Zweieinhalb Minuten standen als Restzeit noch auf der Uhr, als die Gäste weiter mit zwei Treffern vorne lagen. „Dann kam Pech dazu“, meinte Richter. Ein unglücklicher Ballverlust, ein Fehlwurf sowie eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung und Brambauer hatte zum 29:29 ausgeglichen. Mehr noch, die Altenbögger musste in der Schlussminute sogar um den sicher geglaubten Punkt bangen. 40 Sekunden vor dem Ende startete der VfL den letzten Angriff. Doch der RSV wollte sich den wichtigen Zähler nicht mehr nehmen lassen, stemmte sich gegen die Niederlage und ließ keinen gefährlichen Torwurf mehr zu. „Wir haben eigentlich einen Punkt verschenkt“, bilanzierte Richter, „im Endeffekt müssen wir aber froh sein, dass es beim Unentschieden geblieben ist.“ Bönen hatte sich den Teilerfolg mit einer starken Leistung allerdings auch redlich verdient. - bob

RSV: Joneleit (1.-60.), Springhoff (n.e.) – Denger, Stracke (4), Geckert (9), Lublow, Florian (4), Pieper (1), Bettermann (2), Bajramovic (2), Leniger (5), Abel (n.e.)

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