Countdown für das Topspiel RSV gegen SuS läuft

+
Vor dem Spitzenspiel gegen Oberaden setzt RSV-Coach Thomas Richter höchstes Vertrauen in seine Mannschaft.

BÖNEN - Drei Tage sind es noch bis zum absoluten Topspiel in der Handball-Kreisliga. Der Zweitplatzierte RSV Altenbögge empfängt am Sonntag um 18 Uhr in eigener Halle den Spitzenreiter SuS Oberaden II.

Gerade einmal einen Punkt liegen die Bönener nach 20 Begegnungen hinter den Bergkamenern. Eine Niederlage des RSV wäre dennoch wohl gleichbedeutend mit der Meisterschaft für die Gäste, die dann mit Ausnahme der Duelle mit dem Tabellendritten VfL Kamen und dem Fünften TuS Westfalia Kamen nur noch Mannschaften aus dem Keller vor der Brust haben.

Dass das Aufeinandertreffen der beiden besten Teams der Liga die alles entscheidende Partie der Saison ist, weist Altenbögges Trainer Thomas Richter allerdings von sich. „Das ist eines von den letzten sechs Endspielen. Es bringt uns nichts, wenn wir Sonntag gewinnen, und danach noch verlieren“, sagt der Coach. Bei seinem Team spürt er mehr Vorfreude denn Anspannung: „Die sind richtig gallig auf das Spiel. Die Nervosität hält sich in Grenzen. Es sind ja noch ein paar Tage.“

In den vergangenen Wochen zeigte der RSV unterschiedliche Gesichter. „Immer, wenn es gegen vermeintlich leichte Gegner ging, die es sowieso nicht gibt, lief es nicht so. In den Spielen wo es drauf ankommt, hat die Mannschaft gezeigt, was sie auszeichnet, und hat die so wichtige Geschlossenheit symbolisiert“, erklärt Richter und verweist auf die 35:32- und 37:21-Rückrundensiege gegen den VfL Kamen beziehungsweise den Tabellenvierten TV Werne.

Auch in der Hinserie gegen Oberaden war der RSV auf den Punkt da. „Das war mit eins unserer besten Spiele, weil die Fehlerquote weit unter zehn Prozent lag“, so Richter zum deutlichen 29:22-Erfolg: „Wenn wir daran anknüpfen, wäre das ein Traum.“ Denn um gegen den SuS zu bestehen, ist wahrscheinlich eine Topleistung nötig. Der Respekt bei Richter ist jedenfalls groß. „Oberaden ist eine starke, eingespielte Mannschaft. Der SuS hat im Rückraum eine extrem starke Achse.“

Doch das Gleiche gilt auch für Altenbögge. Wobei Richter noch um Tom Beutner bangt, der nicht bei 100 Prozent sei, und zuletzt beim Training fehlte. Bei Tino Stracke hofft der Coach, dass er gesund aus dem Ski-Urlaub zurückkehrt. Und Linksaußen Dennis Geckert muss auch noch grünes Licht geben. So rücken die Joker vom vergangenen Sonntag wieder in den Blickpunkt. Beim mühsamen Sieg gegen TuRa Bergkamen III halfen Martin Höhmann und Torwart Thomas Wollek aus. „Es ist gut, in der jetzigen wichtigen Phase drei Torhüter zu haben, bevor etwas passiert“, sagt Richter. Ob das Oberliga-erfahrene Duo erneut aufläuft, ließ er bewusst offen. Wollek plagen zudem Oberschenkelprobleme. Außerdem haben „wir bis zum jetzigen Zeitpunkt eine sehr gute Saison gespielt. Ich vertraue jedem Einzelnen in meiner Mannschaft“, sagt Richter. Sonntag kann die das Vertrauen zurückzahlen. - bob

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare