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RSV probiert 4:2-Deckung im Doppeltest

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Von: Boris Baur

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Am Kreis steht den Altenböggern neben Florian Warias (links) nun auch Gregor Stefek zur Verfügung. © Peter Thiemann

Bönen/WERL - Neben den Trainingseinheiten sollen die Landesliga-Handballer des RSV Altenbögge in der Vorbereitung auch viel spielen, damit sich die sieben Neuzugänge schnell einfinden. Und so standen am Wochenende die Testbegegnungen zwei und drei auf dem Programm.

Die Vorgaben waren sowohl beim Auftritt gegen den TV Werne (32:26) am Samstag, als auch beim TV Wickede 20:17 am Sonntag noch gering, denn in der Halle haben die Bönener bislang keine Einheit absolviert. Das steht für diese Woche an, in der die Altenbögger am Donnerstag den Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen in der Goethehalle empfangen (18.30 Uhr).

Die Partie gegen Werne war die erste in der ungewohnten Goethehalle, in die der RSV wegen der Renovierungsarbeiten in der MCG-Halle ausweicht. Gespielt wurden dreimal 25 Minuten. Die Gastgeber gewannen die ersten beiden Drittel mit 12:8, 10:8 und und verteidigte dann den Vorsprung mit einem 10:10. Die höchste Führung war ein 29:21. „Wir haben viel gewechselt und viel ausprobiert“, meinte der Trainer. Auch eine 4:2-Deckung kam gegen den Bezirksligisten zwischenzeitlich zum Einsatz.

Stracke freute sich gegen Werne über einen vollen Kader, der in Wickede durch Urlauber reduziert war. Zudem musste Timo Weber aussetzen, weil er gegen Werne einen Schlag in den Rücken erhalten hatte. Dennoch liefen zwölf Akteure auf. „Ich habe viel mehr Alternativen“, freute sich der Coach.

Der RSV agierte in der 60-minütigen Begegnung durchweg in der 4:2-Abwehr, und Stracke war durchaus zufrieden mit dem Gesehenen. Philipp Isenbeck, Jonas Gerke, Steffen Feldmann und Max Röckenhaus bekleideten dabei an beiden Tagen die vorgezogenen Positionen. „Man muss den Ball klauen und das Spiel kaputtmachen“, erklärte Stracke die Variante. Zum Testen bekamen die Bönener genügend Zeit beim 20:17 (10:9)-Erfolg, denn die Schiedsrichter nahmen es bei den Angriffen des heimischen Bezirksligisten nicht so genau mit dem Zeitspiel. „Wir waren gefühlt 20 Minuten im Angriff, Wickede 40“, so Stracke. Dessen Team vergab dabei noch Chancen für einen höheren Erfolg.

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