RSV stürmt mit Auftaktsieg an die Spitze

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Ein starkes Spiel lieferte Lukas Florian ab. Er und Rückraumkollege Andre Brandt erzielten jeweils zehn Tore.

Bönen  - Einen erfolgreichen Einstand in die Handball-Landesligasaison 2017/18 feierte der RSV Altenbögge am Sonntagabend mit dem 35:29-Sieg über Liganeuling Coesfeld. „Sie haben uns richtig was abverlangt“, meinte Spielertrainer Tino Stracke. „Aber die Jungs haben sich heute taktisch diszipliniert verhalten und als Mannschaft gewonnen.“

Entscheidend für den Sieg der Gastgeber war zum einen der Rückraum, zum anderen eine starke Leistung beider Torhüter. Den besseren Start erwischte der Gast. 0:3 lag der Gastgeber nach anderthalb Minuten zurück. „Wir mussten uns in der Deckung erst reinbeißen“, erklärte Stracke. Besonders Linkshänder Dennis van Wessel und den Zwei-Meter-Mann Tim Püttmann bekam die Altenbögger Deckung zunächst nicht in den Griff. Auf der anderen Seite stellten die Gäste gut zu, Kreisläufer Florian Warias war überhaupt nicht im Spiel. „Er hat aber enorm gearbeitet und Lücken gerissen“, entschuldigte Stracke seinen Co-Trainer.

Auf den Rückraum war gestern Verlass. Den 2:3-Anschlusstreffer erzielte Andre Brandt, der sich mit Lukas Florian ein Rennen um die Torjägerkrone lieferte – es endete unentschieden 10:10. Den 4:4-Ausgleich erzielte Timo Weber per Siebenmeter. Stracke warf sein Team mit drei Toren in Folge auf 7:5 in Front (12.). In der Folge nahm Dennis Geckert zwar Püttmann aus dem Spiel, „den Linkshänder haben wir aber einfach nicht in den Griff bekommen“, begründete Stracke den Seitenwechsel mit einem knappen 17:16. Gemeint war van Wessel.

Das knappe Halbzeitergebnis lag nicht an Kai Kleeschulte, der in der ersten Hälfte das Tor der Gastgeber hütete. Er zeigte einige Paraden. Richtig eindrucksvoll führte sich nach der Pause, Kollege Simon Starzak ein. Der Neuzugang glänzte dreimal in Folge und trug maßgeblich dazu bei, dass Altenbögge den Abstand vergrößerte. Florian und Brandt warfen bis zur 34. Minute einen Vier-Tore-Vorsprung heraus. Den hielten die Gastgeber konstant. Dass es bei Abpfiff schließlich sechs Tore Unterschied waren, lag am Kräfteschwund der Coesfelder. Die Konzentration der Gäste ließ nach, Altenbögge kam zu Tempogegenstößen.

„Starzak, Geckert, Florian“, beschrieb Hallensprecher Justin Wollek den 142 Zuschauern, davon viele aus Coesfeld, das simple Erfolgsrezept der Schlussminuten.

„Der Sieg der Altenbögge ist drei, vier Tore zu hoch ausgefallen“, meinte DjK-Coach Michele Grimmelt, „die Erfahrung des Gegners, die Einfachheit der Tore hat das Spiel entschieden.“

Das stimmte auch. „Wir haben die Angriffe gut ausgespielt“, lobte Stracke: „Außer Andre und Lukas haben die Lücke erkannt.“ - ml

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