RSV mit Startschwierigkeiten in Lünen

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Tom Beutner war kaum zu stoppen und traf 14-mal.

LÜNEN -  Schwer reingekommen ins neue Jahr sind die Handballer des RSV Altenbögge. Nach dreiwöchiger Weihnachtspause brauchten die Bönener beim Lüner SV II lange, um in Fahrt zu kommen. Am Ende sprang dennoch ein souveräner 44:38 (22:18)-Erfolg heraus, womit der RSV weiter in Lauerstellung einen Punkt hinter Kreisliga-Spitzenreiter SuS Oberaden II liegt.

„Der VfL Kamen wird am nächsten Samstag vielen Dank für die Blumen sagen, wenn wir wieder in der ersten Halbzeit 25 Minuten Heia machen“, war Betreuer Björn Dörnemann vor allem mit dem Start nicht zufrieden und forderte für das Spitzenspiel beim Tabellendritten mehr Konzentration. „Wir waren in der Abwehr und vorne nicht da“, stellte er fest.

Besonders die ersten zwölf Minuten ließ Altenbögge jegliche Konsequenz vermissen, leistete sich Abspielfehler im Angriff und packte in der Deckung nicht richtig zu. Einzig Tino Stracke war es zu verdanken, dass der RSV nie mit mehr als zwei Toren in Rückstand geriet. Bis zum 7:7-Ausgleich (12.) hatte er sechs der sieben Treffer geworfen. So langsam fand auch Torwart Michael Springhoff in die Partie. Mit einer Parade und einem tollen Pass auf Dennis Geckert leitete er die erste Führung der Gäste ein (8:7/13.). Danach war aus dem gebundenen Spiel kaum noch ein Vorbeikommen an ihm. Weil der RSV aber die Fehlerquote im Angriff nicht reduzierte, blieb es bis zum 15:14 für den RSV (22.) eng. Dann revanchierte sich der LSV und schenkte dem Gast drei leichte Torerfolge in Serie zum 18:14 (26.).

Im zweiten Durchgang sprang zunächst Springhoff für seine Vorderleute in die Bresche. Er startete mit drei Paraden – darunter ein Siebenmeter. Vorne setzte sich aber zunehmend die individuelle Klasse der Bönener durch. Die Rückraumspieler des RSV nahmen Lünen nun regelrecht auseinander. Allen voran Tom Beutner, der in den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte neun seiner 14 Treffer erzielte. Die Begegnung war schnell entschieden (30:23/40., 40:30/50.).

Der letzte RSV-Treffer war Sebastian Supenkamp vorbehalten. Da das eigentliche zeitgleiche Spiel der A-Junioren gegen Soest kurzfristig ausgefallen war, feierte der Youngster sein Seniorendebüt und verwandelte einen selbst herausgeholten Siebenmeter zum 44:37. -  bob

LSV II: Hangebrock (1.-42.), Terhalle (42.-60.) – Lienecke (5/2), Hentschel (3), Hadac (6), Schlösser (11), Gerlach, Rempe (4), Mai (3/2), Miehle (1), Bernhardt (1), Wiechert (2), Rehagel (1/1), Droste (1)

RSV: Springhoff (1.-27., 31.-55.), Joneleit (27.-30., 55.-60.) – Florian (4), Althaus, Stracke (10/1), Beutner (14/4), Geckert (9), Bajramovic (3), Pflug, Michalik (1), Pieper, Abel, Wöllert (2), Supenkamp (1/1)

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