RSV Altenbögge startet in Phase II der Vorbereitung

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RSV-Coach Thomas Richter begrüßt Melvyn Leniger vom ehemaligen Kreisligakonkurrenten HC Heeren II.

BÖNEN -  Mit einem Heimspiel gegen den TuS Jahn Dellwig startet der RSV Altenbögge am 7. September (18 Uhr) ins Abenteuer Bezirksliga. Gut geschult – „Instruktor“ Thomas Richter ludt am vergangenen Wochenende zu einem dreitägigen Trainingslager als Auftakt zur zweiten Phase der Saisonvorbereitung in die Halle der Goetheschule.

„Mein besonderer Dank gilt erst einmal der TuS Bönen, dass sie uns ihre Halle so kurzfristig zur Verfügung gestellt hat“, erklärt der Coach des Aufsteigers. Die eigene Spielstätte am Marie-Curie-Gymnasium war ebenso kurzfristig gesperrt worden. Eine neue Umgebung, aber alte Tugenden beobachtete Richter. „Alle haben gut am Draht gezogen – auch die A-Jugendlichen, die dabei waren“, unterstreicht der Handballtrainer die mannschaftliche Geschlossenheit als wichtigstes Merkmal der Altenbögger. „Das hat uns in der Aufstiegssaison so stark gemacht.“

Als Saisonziel gibt der Coach einen Platz im gesicherten Mittelfeld aus. „Schließlich wissen wir nicht, was auf uns zukommt.“ Dennis Bettermann, Tom Beutner und Tino Stracke sind die einzigen im aktuellen Kader, die höhere Ligen als die Kreisliga kennen. „Ich vertraue der Mannschaft“, sieht Richter das Team dennoch gut bestückt.

Als Neuzugang begrüßte der RSV-Coach am Freitag Melvyn Leniger. Der 21-jährige Heerener spielte in der Jugend bereits für den RSV. „Mein Wechsel trägt quasi Motto: Back to the Root“, sagt Leniger. Zuletzt stand der flexibel einsetzbare Rückraumakteur in der Reserve des Landesligisten HC Heeren. „Zunächst will ich in die Bezirksliga reinschnuppern und vielleicht oben mitspielen.“

Sein Trainer würde das auch wollen. „Einige Teams haben aber gut aufgerüstet. Favoriten sind sicher Dolberg und der Hammer SC sowie Brambauer, die die Relegation ja nicht geschafft haben“, erklärt Richter. „Die ersten fünf Plätze werden vergeben sein“, ergänzt er. „Aber wenn die Vorbereitung weiter so gut läuft?!“

Die Spieler hätten sich sehr gut weiterentwickelt. „Es ist ein Sprung nach vorne zu erkennen“, sagt Richter. In den kommenden Trainingseinheiten gehe es darum, die spielerische Einheit weiter zu stärken und taktische Feinheiten in Abwehr wie Angriff einzustudieren. Gemeinsame Trainingseinheiten stehen in Dortmund beim Bezirksligisten Viktoria und am Samstag bei der SG Ruhrtal in Arnsberg an. „Und daneben werden wir uns wieder mittels Spinning im Ausdauerbereich verbessern“, will Richter ein weiteres Mal zu 120 „beats per minute“ auf den Hometrainer laden. - ml

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