RSV: Mit Disco ist am Samstag nichts

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RSV-Rückraumspieler Melvyn Leniger fällt in Brechten erneut verletzt aus.

Bönen - Mike Rothenpieler legt für diesen Samstag die Abendplanung seiner Spieler fest: „Sie können noch Dschungelcamp gucken und dann ins Bett.“ Der Grund, warum sich der Trainer des RSV Altenbögge um den guten Schlaf seiner Handballer sorgt, ist die ungewöhnliche Anstoßzeit der Bezirksliga-Partie am 17. Spieltag. Am Sonntagmorgen um 11.15 Uhr treten die Bönener beim TV Brechten II an.

„Wir können es nicht ändern. Die Einstellung muss aber die gleiche sein“, fordert Rothenpieler ausschlafene Akteure gegen den Tabellenzwölften. Immerhin: Auch Brechten hat in dieser Saison noch nie vor 16 Uhr gespielt.

Die Prämisse für die Partie wäre aber auch zu einer „normalen“ Zeit nicht anders. Altenbögge darf sich im Aufstiegsrennen keinen Ausrutscher leisten, die Dortmunder freuen sich über jeden Punkt im Abstiegskampf. Dementsprechend liegt die Favoritenrolle auch bei den Gästen, die im Hinspiel mit 27:19 gewannen – weniger Tore warf bislang kein Gegner des RSV. Überhaupt weist der Aufsteiger die zweitschlechteste Offensive hinter Schlusslicht Dellwig auf. So wundert es nicht, dass für Rothenpieler in der Abwehrarbeit der Schlüssel zum Sieg liegt. Dazu sollen seine Mannen das richtige Tempo machen, um den Gastgeber von Beginn an unter Druck zu setzen.

Fehlen werden Melvyn Leniger und Steffen Pieper sowie Dirk Joneleit, der Nachtschicht hat. „Der Rest ist angeschlagen, aber spielt“, wundert sich Rothenpieler über den hohen Verletzungsstand in seiner Mannschaft. Als Ausrede wird es das aber ebenso wenig gelten, wie mögliche Verstärkungen der Brechtener aus der Landesliga-Mannschaft. Der RSV-Coach nimmt sich die Handball-Nationalmannschaft als Vorbild, die auch trotz vieler Ausfälle eine beeindruckende EM spielt. Da die Altenbögger ja in Beckum aus dem Pokal ausgeschieden sind, haben sie schließlich auch an Karneval Pause. - bob

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