RSV Altenbögge siegt im Schongang gegen HSG II

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Auf dem Weg zur Kiste: Tino Stracke lässt sich vor dem 30. Tor für Altenbögge nicht aufhalten.

BÖNEN -  Auch die zweiwöchige Spielpause hat den RSV Altenbögge nicht vom Kurs abgebracht. Die Bönener schlugen die HSG Unna II im Schongang mit 30:21 (18:12) und verteidigten als Spitzenreiter damit ihren knappen Vorsprung der Handball-Kreisliga von einem Punkt auf den SuS Oberaden II auch am viertletzten Spieltag.

Im Grunde reichten den Gastgebern in der MCG-Halle acht starke Minuten, um die Gäste in die Schranken zu weisen. Altenbögge machte aus einem 7:6 in der elften ein 13:6 in der 19. Minute – und hatte den Sieg damit eigentlich schon so gut wie sicher. Denn die Gäste waren nur zu siebt angereist, eine Aufholjagd also nicht zu erwarten.

In der Anfangsphase hatte sich Unna allerdings sehr ordentlich verkauft. „Wir haben nur schwer ins Spiel gefunden und vorne unsere Chancen nicht genutzt“, war RSV-Betreuer Björn Dörnemann zunächst nicht zufrieden. Die Bönener waren sich ihrer Sache vielleicht zu sicher, um die letzten Prozente herauszukitzeln.

Nach dem Zwischenspurt plätscherte die Partie wieder vor sich hin. Trainer Thomas Richter hatte früh angefangen, durchzuwechseln, sah sich aber nach 25 Minuten beim Stand von 14:9 genötigt, eine Auszeit zu nehmen. Sein Team hatte in sechs Minuten lediglich ein mageres Tor erzielt. Bis zur Pause wurde es dann wieder besser, und Altenbögge führte deutlich mit 18:12.

Das Torewerfen schien den Gastgeber aber auch im zweiten Durchgang nicht ganz so viel Spaß zu machen, denn bis zur 36. Minute gelang kein weiterer Treffer. Richter beorderte Tino Stracke und Tom Beutner wieder auf die Platte. Und Letzterer brach den Bann zum 18:14. Zum Glück für den RSV vermochte die HSG die vielen Fehler der Bönener nicht zu nutzen. „Es spielte uns in die Karten, dass Unna müder wurde und ungenauer geworfen hat“, meinte Dörnemann.

In der MCG-Halle ging es weiter gemächlich zu. Über 23:15 (40.), 24:26 (45.), 27:17 (50.) und 27:19 (55.) fuhren die Altenbögger die zwei Punkte sicher ein. Der 30. Treffer war Stracke eine halbe Minute vor Schluss vorbehalten. „Klar, können wir besser spielen“, wusste Dörnemann, dass sich seine Mannschaft gegen den Tabellenelften nicht mit Ruhm bekleckert hatte. „Aber es bringt uns nichts, wenn wir heute 110 Prozent geben und durchgehend unsere erste Sieben spielen lassen, und nächste Woche sind alle platt“, erklärte er.

Ein Bönener verdiente sich dann aber doch noch Bestnoten. Torhüter Dirk Joneleit brachte es am Ende auf 19 Paraden, darunter einige bei schnellen Gegenstößen der Gäste. - bob

RSV: Joneleit, Springhoff (n.e.) – Michalik (3), Lublow, Beutner (5/1), Althaus, Stracke (9), Geckert (9), Abel, Bayramovic, Pieper (3/1), Pflug (1), Richter n.e.)

HSG: Steinberg – Schäfer (2), Münstermann (5), Rau (2), Wacker (7), Fietz, Dellbrügger (5)

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