Handball

RSV kann mit Sieg gegen Schalke Druck aufbauen

+
Dominik Warias wird den Altenböggern im letzten Heimspiel gegen Schalke II fehlen. Er muss arbeiten.

Bönen - Letztes Heimspiel – „letzter Heimsieg“: Die Rechnung von Trainer Tino Stracke ist einfach und könnte dem RSV Altenbögge im besten Fall am vorletzten Spieltag den  Klassenerhalt in der Klassenerhalt bescheren. Bereits am Samstag um 17 Uhr empfängt Bönen den FC Schalke 04 II in der MCG-Halle.

Mit einem Erfolg – oder auch einem Unentschieden – würden die Altenbögger (19:29 Punkte) Verfolger DJK Oespel-Kley (17:31) unter Druck setzen, der dann beim TV Brechten (20:28) gefordert ist, zu liefern, während der RSV den TVB überholen könnte. Das birgt einige Rechenspiele, die Stracke allerdings vorerst nicht angehen will. Sein größter Wunsch – neben einem Sieg natürlich – ist es, ein Endspiel um den Relegationsplatz gegen Oespel-Kley am nächsten Sonntag in Dortmund zu vermeiden. „Das wäre schön, liegt jedoch nicht in unserer Hand. Aber wir sollten definitiv gewinnen und erstmal unsere Hausaufgaben erledigen“, will der Bönener Coach auf jeden Fall mit der bestmöglichen Ausgangslage in den letzten Spieltag starten.

Die Schalker wiederum stehen nach der jüngsten 21:33-Pleite gegen Oespel-Kley als zweiter Absteiger neben dem DJK Coesfeld fest. Bei 13:35 Zählern können sie maximal noch mit den Dortmundern gleichziehen, haben aber den direkten Vergleich verloren. Dafür steht die erste Mannschaft der Gelsenkirchener als Verbandsliga-Aufsteiger fest, was Stracke die Planung der Partie am Samstag erschwert. „Das wird eine Wundertüte geben“, hält er Personalrotationen beim Gegner für möglich.

Die Bönener wiederum bangen um die Einsätze von Torhüter Dirk Joneleit und Kapitän Dennis Geckert. Dominik Warias fehlt aus beruflichen Gründen. Dafür ist Andre Brandt wieder im Kader, der zudem mit Hendrik Abel und Christian Kleff verstärkt wird. Stracke selbst ist, nachdem er am Mittwoch erneut in der Reserve auflief, ebenfalls eine Option, genau wie Altmeister Thomas Wollek im Tor.

Der Erfolg hängt für Stracke und seinen Trainerkollegen Florian Warias allerdings weniger vom Personal ab als von der Einstellung. Und die hatte er zuletzt bei der 24:27-Niederlage bei Borussia Höchsten vermisst. „Das war durchwachsen, da müssen wir eine Schüppe drauflegen“, fordert er unter anderem „von der ersten Minute an eine vernünftige Deckung“. Im Hinspiel passte nicht nur die Abwehr nicht, sondern kaum etwas zusammen. Denn beim 28:33 zum Jahresanfang in Gelsenkirchen zeigte der RSV eine seiner schwächsten Saisonleistungen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.