RSV Altenbögge schlägt Verfolger Werne mit 34:30

Oft durch Manndeckung weitab vom Geschehen: Trotzdem traf Tino Stracke gestern Abend achtmal.
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Oft durch Manndeckung weitab vom Geschehen: Trotzdem traf Tino Stracke gestern Abend achtmal.

BÖNEN -  „Darf´s ein bisschen mehr sein?“. Die gestern offensichtlich in der MCG-Halle schwebende Frage der Spieler des TV Werne beantworteten die Altenbögger Handballer mit einem klaren „Nein!“. Mehrmals zogen die Gastgeber nämlich am Freitagabend nach Toren deutlich auf und davon – und die Gäste verkürzten jedesmal wieder, ohne allerdings selbst in die Nähe des Sieges und somit des dritten Tabellenplatzes der Altenbögger zu kommen.

Nur einmal ging die Sieben des Tabellenvierten aus Werne in Führung: Das war in der vierten Minute durch Lutz Wierlings 2:3. Wierling war es auch, der Werne in der Folge überhaupt im Spiel hielt. Schon gegen Ende der ersten Hälfte führte der Gastgeber nämlich durch Dennis Geckerts 16:12 (26.) mit vier Toren. In der 28. Minute kam der TV dann wieder auf 17:15 heran. Danach stand die Partie 19:15. Die Seiten wurden aber beim Spielstand von 20:17 gewechselt.

Ganz schlecht startete der RSV dann in die zweite Spielhälfte. Wierling warf nur drei Minuten nach Wiederanpfiff das 20:20. Geckert und erneut Wernes Bester trafen zum 21:21. Dann passierte zwei Minuten lang weder hüben wie drüben etwas, ehe Matthias Michalik mit dem 22:21 Erfolg hatte.

Bis zur 42. Spielminute zog der RSV dann wieder auf vier Tore zum 26:22 davon. Diesmal war es Stefan Havers, der die Gäste mit einem Doppelpack zum 26:24 ins Spiel zurück warf (44.). Und bis zur 50. Minute (29:26) blieb das Spiel weiterhin eng. Dann nämlich zog der Gastgeber gegen ausgepumpte Werner auf 33:27 davon. Der TV kam nur noch einmal auf drei Tore (33:30, 59.) heran, bevor Geckert zum 34:30-Endstand traf.

Der Sieg der Altenbögger geht voll und ganz in Ordnung, meint auch Gästetrainer Bernd Hüttemann: „Der RSV ist heimstark, war im Vergleich zum Hinspiel stark verbessert – sie sind als Mannschaft aufgetreten“, meinte er. „Uns haben Wierling und Havers im Spiel gehalten.“ Der Sieg hätte letztlich aber höher ausfallen müssen: Ein ebenso deutliches Ergebnis wie die Achttore-Differenz der Hinspielniederlage (21:29), nur diesmal zugunsten der Altenbögger, war gestern Abend trotz permanenter Manndeckung für Tino Stracke drin. - ml

RSV: Springhoff (1. - 20., 45. - 60.), Joneleit (21. - 44.) – Michalik (3), Lubanski (2), Beutner (6), Althaus (8/3), Dörnemann, Stracke (8/1), Geckert (7), Pflug, Bajramovic, Pieper

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