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RSV will sich beim Fünften Dorstfeld nicht verstecken

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Von: Boris Baur

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Der lange verletzte Dominik Sürig sammelte im Pokal Spielpraxis und soll nun am Samstag auch wieder in der Liga auflaufen.
Der lange verletzte Dominik Sürig sammelte im Pokal Spielpraxis und soll nun am Samstag auch wieder in der Liga auflaufen. © Baur

Bönen - Wer dem souveränen Tabellenführer der Handball-Landesliga bis zur letzten Sekunde Paroli bietet, muss sich vor dem Fünften nicht verstecken. Mit dieser Marschroute b und dem Selbstvertrauen geht der RSV Altenbögge in die Partie gegen den ATV Dorstfeld am Samstag um 19 Uhr in die Sporthalle Dorstfeld, der selbsternannten „Hölle West“.

Die Bönener haben allerdings auch keine Möglichkeit, anders an ihre Aufgaben heranzugehen. Im Abstiegskampf sind sie im Vergleich zur Konkurrenz mit wenigstens zwei Punkten im Hintertreffen. Das liegt daran, dass die vom Verletzungspech gepeinigten Altenbögger meist lange mithalten, am Ende aber – wie auch vor der Karnevalspause gegen Primus Ahlener SG II (24:25) – leer ausging.

Das Hinspiel gegen die Dortmunder (22:28) war jedoch eine der wenigen wirklich schlechten Vorstellungen des RSV. „Wir haben über 30 dämliche Fehler gemacht“, meinte Trainer Tino Stracke, nachdem er sich die Partie noch einmal auf Video angeschaut hat. „Wenn wir die abstellen, haben wir auch eine Chance in Dorstfeld.“ Neben der Konzentration ist es für den Coach eine Frage der Einstellung und die passte zuletzt bei seinem Team.

Dorstfeld ist eines der Teams, die sich über ihrem Rückraum definieren. Gegen die ähnlich auftretenden Ahlener schaffte es die RSV-Deckung, sich gut zu behaupten. „Das ist eine alte, erfahrene Mannschaft, die nicht den temporeichsten Handball spielt“, sagt Stracke. Sebastian Mund ist mit 94 Treffern Toptorjäger, Hendrik Niederwestberg (66) und Michael Herrmann (61) sollten die Altenbögger aber auch nicht frei zum Abschluss kommen lassen. Zumal Niederwestberg mit 176 Toren im Vorjahr zweitbester Werfer der Saison war. „Dorstfeld hat zwar doppelt so viele Punkte, aber ist nicht doppelt so gut“, hält Stracke dem drittbesten Angriff der Liga entgegen.

Grundsätzlich ist der Trainer guter Dinge, denn die Personallage scheint sich zu entspannen. Wenn alles gut läuft, haben wir 14 Leute“, sagt Stracke – eine Spielerzahl, die er lange nicht mehr aufbieten konnte. In der Pokalrunde am vergangenen Wochenende liefen Philip Isenbeck und Dominik Sürig erstmals auf. „Sie sind gut reingekommen“, freute sich der Coach. Mika Engelmann hat seine Knieprobleme wohl auskuriert, und auch Jan Weber wird wieder im Team stehen. Definitiv fehlt Dennis Geckert. Fraglich ist noch Matthias Athens aus beruflichen Gründen. Hendrik Abel und Leon Altner stehen im Aufgebot, sollen aber nur im Notfall zum Einsatz kommen. Abel ist derzeit festgespielt, soll bald jedoch wieder für die Reserve auflaufen. „Leon soll in der Zweiten Selbstvertrauen sammeln“, erklärt Stracke den Plan mit dem Rechtsaußen.

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