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Der RSV Altenbögge rollt und rollt und rollt: 33:22 gegen TVG Kaiserau

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Philipp Hübener
Der 100-Prozent-Mann: Altenbögges Philipp Hübener verwandelte in Kaiserau alle zehn Versuche von Außen. © Stock

KAMEN ▪ Der RSV Altenbögge ist nicht aufzuhalten. Der Handball-Kreisligist setzte seine Erfolgsserie am Sonntagabend beim Tabellenvierten TVG Kaiserau in beeindruckender Manier fort. Philip Hübener (Bild) etwa warf jeden seiner zehn Versuche ins Tor.

Trainer Uwe Nitsch war überaus zufrieden mit seiner Sieben, die allerdings Startschwierigkeiten gehabt hatte. Kaiserau nahm RSV-Regisseur Tino Stracke von Beginn an kurz. Darauf musste sich Altenbögge einstellen. Nitsch tat das bei einem Rückstand von 2:6 mit einem Wechsel auf der vorgezogenen Deckungsposition (Werth für Bajramovic) sowie auf den Halbpositionen (Lublow und Reich für Zitt und Cirkel).

Die Maßnahme fruchtete. Reich und Lublow nutzten immer wieder geschickt den Raum, der durch Strackes Bewachung da war, mit Pässen auf Außen. Dort war mit Altenbögge nicht zu spaßen: Rechtsaußen Philipp Hübener brachte es bei zehn Versuchen auf zehn Tore. Dennis Geckert auf Links traf acht Mal. Weil auch sonst niemand seine Aufgabe vernachlässigste – am wenigsten der alles überragende Dirk Joneleit im Tor – zog Altenbögge noch vor der Pause auf 14:11 davon.

Joneleit und Hübener beste RSVer

Nach dem Seitenwechsel sah das Spiel zum Leidwesen der Gastgeber nicht viel anders aus. Aus dem Rückraum ließ die RSV-Deckung wenige Würfe zu. Was kam, wurde nicht selten Beute von Joneleit. Beim 26:19 zehn Minuten vor Schluss war die Partie so gut wie gelaufen. Nitsch wechselte durch. Wer reinkam, machte seine Sache gut. So wie Ersatzkeeper Matthias Czok, der – wie vor Wochenfrist gegen Kamen II – mit seiner ersten Aktion einen Siebenmeter hielt.

„Es hat viel Spaß gemacht, weil die Jungs den richtigen Willen und die richtige Einstellung an den Tag gelegt haben und auch durch den Rückstand zu Beginn nicht nervös geworden sind“, sagte Nitsch.

Wegen des RSV-Karnevals geht es bereits am Samstag (16 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Bockum-Hövel weiter. Siegt der RSV zum sechsten Mal in Serie, ist das Punktekonto ausgeglichen. ▪ sst

RSV: Joneleit (bis 58.), Czok (ab 58.) – Geckert (8/1), Reich (1), Stracke (2), Zitt (1), Michalik (1), Bajramovic (2/1), Cirkel (1), Lublow (2/1), Werth (3), Hübener (10), Lech (2), Helebi

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