Handball

RSV Altenbögge ringt den ASC Dortmund nieder 

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Philipp Isenbeck behielt gegen Ende die Nerven, wurde mit zwei Gegenstoßtoren zum Matchwinner.

Bönen – Gleich doppelt jubelten die Altenbögger Handballer gestern Abend in der Halle des Marie-Curie-Gymnasiums. Zum einen über den hart erkämpften 30:27 (14:11)-Sieg über den Aplerbecker SC, dann gelang es dem RSV die Miniserie der Remis zu unterbrechen.

„Wir sind in der Schlussphase endlich wieder cool geblieben“, lobte Jens Schulte-Vögeling die Disziplin in der Deckungsarbeit und die konsequente Chancennutzung in den letzten beiden Minuten. „Philipp Isenbeck war heute der Matchwinner“, lenkte der RSV-Trainer den Blick auf den Rechtsaußen. 

Der hatte es wirklich verdient, denn die routinierten Kollegen verwarfen in der Schlussphase zuhauf. „Für Philipp freut es mich auch deshalb, weil er in der jüngsten Zeit ja nicht so viele Spielanteile bekommen hatte“, sagte Schulte-Vögeling.

Offensive Deckung bereitet RSV Probleme

Ein anderer Youngster in den Reihen der Gastgeber war zu Beginn maßgeblich an der 6:1-Führung beteiligt. Der A-Jugendliche Tim Baeck warf ganze drei davon. In der Folge setzte der Gast eine 4:2-Deckung dagegen. Mit Erfolg: In der 14. Minute verkürzte Breickmann auf 7:5. Bei Überzahlspiel deckten die Dortmunder dann komplett offensiv. Erstmal bei einer Zeitstrafe gegen Jonas Gerke (23.). In der Phase stimmte der Ertrag im RSV-Angriff aber noch, so dass der ASC nicht näher als drei Tore herankam. Da das Spiel körperlich extrem anstrengend war, ging aber die Konzentration bei den Gastgeber mit der Zeit immer mehr verloren.

Nicht ganz zu Unrecht bemerkte Gästecoach Bastian Heinrich nach der Schlusssirene, dass sich sein Team einen Punkt verdient hätte. „Ich glaube, wir haben dem Tabellenführer einen richtig guten Fight abgeliefert und das mit unserer dezimierten Mannschaft.“ In der Schlussphase machte es Aplerbecks „Schrank“ Pascal Wix noch einmal richtig spannend. In der 57. Minute traf er zum 27:26, im nächsten Angriff glich der Hüne zum 27:27 aus.

Isenbeck behält die Nerven

Auf der Gegenseite verwarf ausgerechnet Gregor Stefek den einzigen seiner insgesamt vier Versuche von der Siebenmeterlinie, bevor dann Isenbeck von Eike Jungemann erstmals auf die Reise geschickt wurde und zum 28:27 traf (59.). RSV-Keeper Marvin Wollek parierte den nächsten Angriff der Gäste und leitete den zweiten Streich des Altenbögger Rechtsaußen ein (60.). Den Schlusspunkt setzte dann wieder ein „Alter“: Sören Feldmann traf zum 30:27. „Ich bin schon glücklich über das Ergebnis. Es war ein Kampfspiel. Und Aplerbeck hat es uns durch immer wechselnde Abwehrformationen sehr schwer gemacht“, schloss Schulte-Vögeling.

Der Sieg war wichtig, weil die Verfolger bis auf Herdecke-Ende, die in Brambauer verloren (22:26), alle doppelt punkteten. 

RSV: Wollek, Joneleit, Dickschat – Gerke (3), Röckenhaus (1), Geckert, Florian (5/2), Feldmann (3), Stefek (6/3), Tröster (4), Fröhling (1), Isenbeck (3), Jungemann, Baeck (4)

ASC: Hering, Harkenes – Mosch (3), Lewimbring (5), Kiese, T. Wegmann, Breickmann (4), Prüfer (6/3), Poggemann (1/1), Dadayli (2), Doelemeyer (1), Wix (5)

Siebenmeter: 7:5 

Zeitstrafen: Gerke, Feldmann, Stefek (2), Fröhling – Leimbring, Dadayli (2), Wix 

Spielverlauf: 6:1 (10.), 6:4 (13.), 10:6 (20.), 12:10 (25.), – 14:13 (32.), 18:15 (38.), 22:19 (41.), 25:20 (45.), 27: 25 (55.), 27:27 (58.)

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