RSV vor Spitzenspiel gegen gegen Brambauer

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Tim Gerwien ist am Sonntag gegen Brambauer einer von vier fehlenden Rückraumspielern beim RSV.

Bönen -  Nach den beiden zuletzt eher einfacheren Aufgaben gegen Massen und Ennigerloh, die der RSV Altenbögge ordentlich löste, bekommt es der Handball-Bezirksligist am Sonntag (18 Uhr/MCG-Halle)) mit einem anderen Kaliber zu tun. Der VfL Brambauer liegt punktgleich mit dem RSV auf Rang drei.

Die Gastgeber, die in der Tabelle direkt dahinter liegen, wollen ihren vorderen Platz behaupten, wissen aber um die Schwere der Aufgabe. Der VfL verfügt eine junge und schnelle Mannschaft, die mit viel Tempo und hoher Aggressivität agiert. Dazu kommt die offensive Deckung im 3:3- oder 3:2:1-System, eine Taktik mit der der RSV in dieser Saison immer Probleme hatte. „Wir haben uns darauf vorbereitet, und ich hoffe, wir setzen das besser um als in Ennigerloh“, sagt Trainer Mike Rothenpieler. Die Altenbögger wollen dem Gast den „offensiven“ Zahn ziehen, um dann die körperlichen Vorteile im Rückraum auszuspielen.

Allerdings ist dieser Mannschaftsteil zurzeit das Sorgenkind der Bönener. Gerade die Rückraumspieler fehlen aktuell oft im Training. Mit Frederik Betz und Melvyn Leniger fallen zwei Akteure länger aus. Am Sonntag gesellen sich Tom Beutner (Infekt) und Tim Gerwien (Arbeit) dazu. Rothenpieler reagiert darauf im Training. „Wir haben versucht, es einfacher zu halten und die Außen mehr einzubinden“, erklärt der Coach.

Was dagegen schon gut funktioniert, ist die Defensive. Der RSV stellt mit 175 Gegentore hinter Oberaden II (166) die zweitbeste Abwehr. „Das macht zurzeit 70 Prozent unseres Spiels aus“, weiß Rothenpieler um den Faustpfand. Er hofft, über die gute Deckung einfache Gegenstöße gegen Brambauer fahren zu können, moniert aber noch die Trefferquote bei diesen einfachen Würfen. „Wir erarbeiten uns genügend Chancen. Wenn wir die eine oder andere davon mehr verwandeln, bekommen wir auch mehr Selbstvertrauen, was dem einen oder anderen momentan fehlt.“ - bob

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