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RSV-Coach Schulte-Vögeling wünscht sich ein Weiter so

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Von: Boris Baur

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Der ehemalige Drittliga-Spieler Eike Jungemann bringt viel Qualität mit, muss seine neuen Teamkollegen aber erst noch kennenlernen. © Boris Baur

Bönen – Ein wenig sprachlos präsentiert sich Jens Schulte-Vögeling vor dem Gastspiel des RSV Altenbögge in der Handball-Landesliga beim TuS Borussia Höchsten am Samstag (19.15 Uhr/Sporthalle Wellinghofen). Doch diese Sprachlosigkeit des Trainers ist nicht mit Ratlosigkeit zu verwechseln. Das Gegenteil ist der Fall.

 Nach der Auftaktniederlage gegen Brechten läuft es bei den Bönenern richtig gut: „Ich weiß nicht so viel, was ich zu uns sagen soll. Bei uns kann es einfach so weitergehen, wie es derzeit so läuft. Da bin ich voll zufrieden“, erklärt der Trainer.

Auch Höchsten wird kein Selbstläufer

Auch die Aufgabe in Dortmund scheint für den Tabellenzweiten, der nun sechs Siege in Folge aneinandergereiht hat, vom Papier her machbar, denn die Borussia ist mit nur drei Punkten Vorletzter. „Wir dürfen nur nicht denken, dass jetzt jedes Spiel so läuft. Jedes Spiel fängt bei Null an“, sagt Schulte-Vögeling, der die Gefahr wittert, dass seine Mannschaft den Gegner unterschätzen könnte. „Höchsten steht zu Unrecht da unten drin, da ist wesentlich mehr Qualität drin“, erklärt er nach seiner Beobachtung der Partie des kommenden Gegners beim VfL Brambauer. Die verlor der TuS allerdings mit 27:33, weil dem Gastgeber im ersten Durchgang ein 10:2-Lauf gelang.

Der RSV-Trainer vermutet, dass es den Dortmundern noch nicht gelungen ist, nach den vielen Ab- und Zugängen im Sommer eine harmonierende Mannschaft zu formen. „Die müssen sich vielleicht erst einmal neu finden“, so Schulte-Vögeling. Vor allem in der Abwehr: Mit 209 Gegentoren weist der TuS derzeit die zweitschlechteste Deckung in der Liga auf.

Aufpassen auf Robin Albert

Dass mit Robin Albert der torgefährlichste Akteur wegen einer blauen Karte am ersten Spieltag einige Partien gesperrt zusehen musste, war beim Neuaufbau wenig förderlich. „Er ist sicherlich derjenige, auf den wir das Hauptaugenmerk legen müssen“, sagt der Altenbögger Coach über den halblinken Rückraumspieler: „Er ist klein und quirlig, hat aber viel Power.“

Den Blick richtet Schulte-Vögeling aber vornehmlich auf die eigene Mannschaft. „Wir müssen konzentriert zu Werke gehen. Wir wollen auf jeden Fall verhindern, dass jetzt am Wochenende bei Höchsten der Knoten platzt“, fordert er.

Mit Jungemann und Busacca weiter einspielen

Auch in Bönen ist aktuell Integrationsarbeit zu leisten. Denn die „Aushilfsspieler“ Franco Busacca und Eike Jungemann, die bis zur Winterpause den kleinen Kader der Altenbögger verstärken, müssen bei aller Erfahrung auch aus höheren Ligen ihre Kollegen noch besser kennenlernen. Verzichten muss der RSV nur weiter auf Sören Feldmann und Dennis Geckert. Die A-Jugend spielt allerdings fast parallel in Gladbeck.

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