RSV mit neuer Kraft gegen Unna

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Vier Spiele stehen für den Spitzenreiter (Mitte: Mirza Bajramovic) noch aus. Am Sonntag ist die HSG Unna II zu Gast in Bönen.

BÖNEN -  Der Schlussspurt in der Handball-Kreisliga zieht sich ein wenig. Am vergangenen Wochenende hatten der RSV Altenbögge zum zweiten Mal in vier Wochen spielfrei, und die Osterfeiertage stehen ja auch noch an. Doch beim Spitzenreiter ist keiner böse wegen der Unterbrechungen. „Es fängt jetzt langsam an wehzutun“, weiß Betreuer Björn Dörnemann um die vielen Blessuren nach einer harten Saison.

„Am Wochenende und in der vorangehenden Woche haben alle sich mal ein wenig Ruhe gegönnt“, sagt Dörnemann vor dem viertletzten Spieltag, an dem der RSV am Sonntag um 18 Uhr in der MCG-Halle auf den Tabellenelften HSG Unna II trifft. „Aber jetzt haben wir wieder Schwung aufgenommen“, fügt er hinzu. So nutzten die Altenbögger die Trainingseinheiten, zur Taktikschulung. „Wir haben daran gearbeitet, aus dem gebundenen Spiel wieder disziplinierter zu agieren“, erklärt der Betreuer.

Das ist für ihn neben dem nötigen Maß an Konzentration und Einsatzbereitschaft der Schlüssel zum Sieg gegen Unna. An der Favoritenrolle der Bönener gibt es nichts zu rütteln, und die sind auch nicht gewillt ihren knappen Vorsprung von einem Zähler auf Verfolger Oberaden II leichtfertig aus der Hand zu geben. „Ich bin derjenige, der immer und immer wieder ein, zwei mahnenden Worte spricht, um den Fokus auf das Ziel zu halten“, sagt Dörnemann.

Personell sieht es gut aus beim RSV: Alle Akteure sind an Bord. Lediglich der Einsatz von Lukas Florian ist unwahrscheinlich. Der Youngster spielt am gleichen Tag die Vorqualifikation mit den Altenbögger A-Junioren. Allem Anschein nach, darf ein Jugendlicher aber nur zwei Stunden Handball am Tag spielen, die bei vier Partien á 30 Minuten bereits aufgebraucht werden. Die Bönener wollen das noch einmal prüfen. „So wie es zurzeit aussieht, werden wir ihn nicht einsetzen. Denn wenn daraus eine Strafe resultiert, wäre das nicht witzig“, will Dörnemann nicht das Risiko eines etwaigen Punktabzugs eingehen.

Doch zuerst muss der RSV sowieso gewinnen. Dafür soll wie beim 36:22 im Hinspiel „ab der ersten Minute Gas gegeben werden“, verspricht der Betreuer. „Wir freuen uns auf jedes Spiel“, rechnet er nicht mit Zitterhändchen beim Favoriten. - bob

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