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RSV zur Mannschaft der Stunde

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Von: Boris Baur

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In Brambauer steht Sascha Peitz als Ersatz im Tor parat. © Liesegang

Bönen - Der RSV Altenbögge kommt zum Saisonende in der Handball-Landesliga anscheinend so langsam ins Rollen. Mit dem 33:27-Erfolg am Vorsonntag gegen die ETG Recklinghausen feierten die Bönener erstmals zwei Siege hintereinander, auch wenn durch die Ferienpause etwas Zeit dazwischenlag.

Verständlicherweise könnte es aus Sicht der Altenbögger so weitergehen, damit sie am Samstagabend in guter Stimmung den Rückweg vom VfL Brambauer antreten, wo sie um 19.30 Uhr in der Sporthalle am Diesterweg antreten.

Punkte benötigt der RSV im Abstiegskampf sowieso noch einige, um wirklich auf der sicheren Seite zu stehen. Doch in Brambauer erwartet Altenbögge eine schwere Aufgabe. Der Aufsteiger hat seine Anpassungsschwierigkeiten an die Landesliga spätestens mit dem Jahreswechsel abgelegt. Acht seiner zwölf Erfolge gelangen dem VfL seit der Weihnachtspause, zuletzt gewann der Gastgeber sieben Partien in Folge. RSV-Trainer Tino Stracke spricht von „einer guten, jungen Mannschaft mit ein paar erfahrenen Leuten“, die mit der Reaktivierung von Routinier Sebastian Pohl einen wichtigen Schritt gemacht hat. „Er gibt der Abwehr viel Sicherheit“, so Stracke.

Im Hinspiel war Pohl noch nicht dabei, der RSV verlor mit 28:32, „weil wir in den entscheidenden Phasen zu viele leichte Fehler gemacht haben“, sagt Stracke, der einige Kleinigkeiten zusammenkommen sah.

„Jetzt haben wir aber Selbstvertrauen getankt, gerade mit dem deutlichen Sieg gegen Recklinghausen“, hofft der Coach auf einen Schub durch die Erfolge. Lediglich mit der Torausbeute war er unzufrieden: „In der Chancenverwertung müssen wir konsequenter werden. In einem engeren Spiel dürfen wir uns nicht so viele Fahrkarten erlauben.“ Gegen die ETG war Dominik Warias ein wichtiger Faktor. Er brachte auf der Spielmacherposition Tempo rein, setzte seine Nebenleute ein und erzielte auch die einfachen Tore. Dementsprechend hofft Stracke, dass der dauer-angeschlagene Warias wieder mitwirken kann – „und hoffentlich lange durchhält“.

Personell gibt es wenig Bewegung im Aufgebot. Andre Brandt muss wegen seiner Sehnenentzündung unter dem Fuß wenigstens noch dieses Wochenende pausieren. Sebastian Burchert und Dirk Joneleit sind beruflich verhindert, für Letzteren steht Sascha Peitz aus der zweiten Mannschaft im Tor bereit.

Stracke selbst freut sich auf die Partie: „Das ist ja einigermaßen ein Derby. Brambauer ist ein Gegner, den wir über Jahre kennen und mit dem wir uns heiße Duelle geliefert haben.“

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