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RSV muss weiter improvisieren

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Von: Boris Baur

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Der verletzte Timo Weber wird in Recklinghausen nur für Siebenmeter aufs Feld kommen.
Der verletzte Timo Weber wird in Recklinghausen nur für Siebenmeter aufs Feld kommen. © Liesegang

Bönen - „Einfacher wird es nicht“, bringt es Tino Stracke auf den Punkt. Der verletzte Spielertrainer des RSV Altenbögge braucht nur auf seinen Kader zu gucken, um zu wissen, dass auch die kommenden Wochen schwer werden. Denn während das Lazarett gut gefüllt ist, sind die Lücken im Aufgebot groß. Daran hat auch die Ferienpause nichts geändert. Vor dem achten Spiel der Handball-Landesliga am Sonntag bei der ETG Recklinghausen (17 Uhr) sind Stracke und sein Kollege Florian Warias erneut zum Improvisieren gezwungen.

„Die Lage wird sich absehbar nicht bessern“, erklärt Stracke. Deshalb haben die Altenbögger schon längst nach Verstärkungen Ausschau gehalten, mitten in der Saison eine schwierige und nicht erfolgversprechende Sache. „Wir müssen näher zusammenrücken und gemeinsam Gas geben“, fordert Stracke daher. Mit 5:9 Punkten stehen die Bönener als Neunter zurzeit immerhin noch ganz gut da.

Kleine Hoffnungsschimmer an der Personalfront gibt es allerdings auch. So wird Jan Weber, der aus privaten Gründen eine Pause eingelegt hatte, nun regelmäßiger zur Verfügung stehen und für Entlastung am Kreis und in der Deckung sorgen. Christian Kleff wird derweil bis zum Jahresende aus der zweiten Mannschaft hochgezogen.

Zu den Langzeitverletzten gesellen sich am Sonntag die erkrankten Mika Engelmann und Andre Brandt. Timo Weber wird zwar auf dem Spielberichtsbogen stehen, aber nur Siebenmeter werfen. Dennis Geckert (Muskelprobleme) ist angeschlagen, während Florian Warias beim Warmmachen schauen wird, ob sein Knie stabil genug ist. Eventuell helfen Leute aus Reserve aus. Erst wenn alle Wackelkandidaten sich vor dem Spiel fit melden, werden Stracke und Warias die Taktik endgültig vorgeben.

Dabei werden sie sich an der eigenen Mannschaft orientieren, denn die Informationen über den Verbandsliga-Absteiger sind gering. Recklinghausen setzt auf eine 5:1-Abwehr und einen starken Rückraum. 224 Tore sind Ligaspitze, die meisten davon hat Andreas Driesel mit 51 erzielt. Er ist damit Zweiter der Torjägerliste. „Gegen die 5:1-Deckung sollten wir gewappnet sein“, ist Stracke zumindest in einem Punkt optimistisch. - bob

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