RSV Altenbögge klettert auf Platz drei

Rhynerns Abwehr war nicht zimperlich. Hier nimmt sie Altenbögges Matthias Michalik in die Mangel.
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Rhynerns Abwehr war nicht zimperlich. Hier nimmt sie Altenbögges Matthias Michalik in die Mangel.

BÖNEN - Nach schleppender erster Halbzeit setzten sich Altenbögges Kreisliga-Handballer am Sonntagabend noch deutlich 35:23 (12:10) beim abstiegsbedrohten SV Westfalia Rhynern durch. Für den RSV war es der fünfte Sieg in Folge.

Mit dem Sieg kletterte der RSV auf den dritten Tabellenplatz. Die vormals besser postierten Lüner SV II (28:32 gegen Schlussslicht HSG Unna II) und TV Werne (20:20 gegen TuRa Bergkamen III) ließen Federn.

Von einer so guten Leistung wie in der Woche zuvor beim Spitzenreiter VfL Brambauer (27:26) waren die Altenbögger in der Elisabeth-Lüders-Halle ein ganzes Stück entfernt. Sie taten das Nötigste, um den Gegner auf Distanz zu halten. Von 3:3 zog Bönen auf 7:3 davon, nicht lang danach von 7:5 auf 10:5 und 12:8, doch Rhynern schaffte es immer wieder, den Rückstand zu verkürzen. Zur Halbzeit hieß es gar nur 12:10 für den RSV, weil Kaiser nach der Sirene einen Freiwurf ins Tor gerammt hatte.

Das Bild änderte sich nach der Pause. Und das lag vor allem an Dennis Geckert. Die Antritte des flinken Youngsters stellten Rhynerns Deckung immer aufs Neue vor ein Rätsel. Nicht selten endeten sie mit Tor durch Geckert (achtmal nach der Pause) oder Foul an Geckert. Fünf Mal trat der neben Geckert und dem abermals guten Torhüter Michael Springhoff beste Altenbögger Tino Stracke zu Beginn der zweiten Halbzeit an die Siebenmeter-Marke - und knallte den Ball jedesmal ins Netz. Das letzte Mal zur 19:15-Führung (46.).

Von da an ging es bei Rhynern langsam bergab und bei Altenbögge bergauf. Bei 22:17 startete der RSV eine 5:1-Trefferserie (viermal Geckert, einmal Stracke) bis zum 28:17 und damit zur Entscheidung. Beim RSV war die Lust am Spiel jetzt sichtlich erwacht. Erste Welle, zweite Welle, schnelle Kombinationen im gebundenen Angriff - es dauerte nie lang, bis der RSV traf. Fast jeder Wurf in den letzten zehn Minuten war ein Treffer. Entsprechend hoch fiel noch das Endergebnis aus: 25:23.

„In der zweiten Halbzeit war es sicher ein Klassenunterschied. Ich hätte mir gewünscht, dass es von Beginn an so gelaufen wäre“, sagte Trainer Uwe Nitsch. - sst

RSV: Springhoff (1.-52.), Joneleit (52.-60.) - Geckert (12), Stracke (10), Beutner (2), Lublow (1), Michalik (1), Jarzyna, Bajramovic (2), Pieper (3), Althaus (2), Lublow (2)

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