RSV spielt schon am Samstag gegen Brechten

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Nach dem Unentschieden gegen Lünen soll für die Altenbögger (rechts Timo Weber) der ersten Heimsieg.

Bönen - 21 Spiele, sechs Unentschieden: Wenn es eines Beweises bedurft hätte, wie ausgeglichen die diesjährige Handball-Bezirksliga ist, dann traten die 14 Teams diesen bereits an den ersten drei Spieltagen an. Auch der RSV Altenbögge trennte sich schon zweimal remis. Eine Ausbeute mit der Trainer Mike Rothenpieler nicht zufrieden ist.

Der zweite Saisonsieg beziehungsweise der erste Heimerfolg soll gegen den Aufsteiger TV Brechten II her. Die Partie findet ausnahmsweise schon am Samstag (18 Uhr) statt. „Wir haben zuhause schon einen Punkt verloren, das reicht mir für diese Saison“, stellt Rothenpieler klar, dass die MCG-Halle zur Festung der Altenbögger werden soll.

Der Gegner aus Dortmund dürfte in die Kategorie schlagbar gehören. Der Meister aus dem Kreis Dortmund startete mit einem Auftakterfolg, kassierte dann jedoch deutliche Niederlagen gegen Brambauer (18:28) und Beckum (27:33). „Sie haben lange mitgehalten und sind dann eingebrochen“, weiß Rothenpieler, der mit einem variablen Gegner in der Offensive wie Defensive rechnet. Davon gilt es, sich nicht beeinflussen zu lassen und den Druck hoch zu halten.

Da kommt den Altenböggern ihr großer Kader recht. Denn der RSV hat zwar einige Ausfälle zu verkraften, dennoch dürften alle Felder auf dem Spielberichtsbogen ausgefüllt werden. „Die, die noch nicht gespielt haben, können die anderen unter Druck setzen. Es wird schwieriger zu spielen, das sollen alle spüren“, freut sich der Trainer über den Konkurrenzkampf.

Fehlen werden ihm Urlauber Andre Brandt sowie der kranke Oliver Eißing. David Grzybowski war unter der Woche nicht beim Training, dürfte deshalb eher keine Option sein. Im Gegensatz zu Bernd Lublow. Der Halbrechte sammelte nach seiner Verletzung zuletzt Spielpraxis in der Reserve und steht nun vor seinem Saisondebüt in der Bezirksliga-Mannschaft. Frederik Betz stieg dagegen gerade erst wieder ins Training ein.

Mit einem Sieg über Brechten wollen sich die Altenbögger im vorderen Feld positionieren. Bei einer Niederlage würden sie vorerst im Mittelfeld versinken. - bob

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