RSV Altenbögge heizt zum „Finale daheim“ Grill an

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Die Jungs um Dirk Joneleit wollen feiern.

Bönen - Die Dramaturgie passt perfekt: Die Handballer des RSV Altenbögge haben ihr Saisonfinale mit dem 33:29-Sieg in Soest in die heimische Halle gelegt. Zuversichtlich und hoch motiviert gehen die Akteure diese letzte große Aufgabe in der Saison, das Gastspiel der Oberadener Reserve an. Zwei Punkte fehlen noch zur Meisterschaft und dem sicheren Aufstieg in die Landesliga. Und die wollen sie am Samstag um 18 Uhr holen.

„Wir sind heiß auf das Spiel“, betont Torhüter Dirk Joneleit. „Wir wollten das Finale zuhause, jetzt haben wir es. Es ist jetzt der allerspäteste Zeitpunkt, mitzubekommen, was für eine Riesenchance wir haben.“ Beim Training fehlte Joneleit, kann zu geplanten Feierlichkeiten und deren Vorbereitungen nichts sagen. In jedem Fall werden die RSV-Handballer nach dem Spiel geschlossen das Vereinslokal Denninghaus heimsuchen. „Egal wie das Spiel ausgeht“, erklärt Tino Stracke, „wer vom Anhang mitkommen mag, kann das tun.“ Auch wird der Grill vor der MCG-Halle angeheizt. „Richtig feiern werden wir aber dann auf der Party im Zechenturm.“ Gemeint ist der Tanz in den Mai am 30. April.

„Die Stimmung ist gut“, betont Kapitän Dennis Geckert. „Wir brauchen noch einen Sieg. Den zuhause zu holen, wäre optimal“, sagt er. „Wir spielen aber nicht ausschließlich für die zwei Punkte, sondern wollen spielerisch etwas bieten und uns so für die Unterstützung des Publikums bedanken.“ Die Tribüne der MCG-Halle war während der gesamten Saison gut gefüllt. „Wir sind über die Jugendarbeit und gute Kommunikation besser verzahnt als früher“, begründet Geckert. Er rechnet damit, dass der RSV auch in der Landesliga eine große Fangemeinde aufbietet.

„Erst nach dem Sieg über Brambauer habe ich daran geglaubt, dass der Aufstieg realistisch ist“, meint nicht nur der Aussen, „die Chance war schon früher erkennbar, aber wir hatten ja unsere Hochs und Tiefs.“

Kreisläufer Jan Weber, Neuzugang vom SuS Oberaden II, betont, „dass wir alles selbst in der Hand haben.“ Er habe aber sofort an das Potential im Kader geglaubt. „Nach Neujahr sah es doch auch gut aus.“ Sicher, dass der Aufstieg klappen könnte, war er sich nach dem Brambauerspiel. „Schief gehen kann es doch gar nicht mehr“, deutet Weber die schon sichere Teilnahme an der Relegation an. Dem widerspricht Stracke energisch: „Wenn wir es in den nächsten beiden Spielen nicht klar machen, haben wir in der Landesliga nichts zu suchen.“

Zuversichtlich sind alle. „Es geht ja auch gegen so eine Art Erzrivalen schon aus Kreisligazeiten – da sind wir besonders motiviert“, sagt Stracke.

Die Partie am Samstag werden alle mit Respekt, aber ohne Angst angehen, betont Geckert. Fast alle, denn Kreisläufer Jan Weber fällt definitiv aus: Er holte sich gegen Soest ein Meniskusanriss wie eine Untersuchung ergab. Außerdem ist sein hinteres Kreuzband beschädigt.

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