Handball

RSV sucht nach den Ferien noch den Rhythmus

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Florian Warias muss wegen seiner Sperre gegen Recklinghausen zusehen. Der RSV will seinen Ausfall am Kreis mit Flexibilität kompensieren.  

Bönen - Der RSV Altenbögge sicherte sich zwar am vergangenen Sonntag in den letzten Sekunden einen Punkt beim TV Brechten, hinterher war aber die schlechte Vorstellung nach den Herbstferien Thema in der Kabine der Landesliga-Handballer. „Die Jungs haben gemerkt, dass das nichts war. Wir müssen zusehen, dass wir wieder in den Rhythmus kommen“, sagt Sören Feldmann.

Der Linksaußen leitete vor dem Spiel gegen den HTV Recklinghausen am Sonntag (18 Uhr/MCG-Halle) zuletzt das Training für den gesundheitlich angeschlagenen Coach Tino Stracke. Auch an Allerheiligen, denn um die Form wiederzufinden, sind möglichst viele Einheiten nötig. „Und für uns Junge ist dieser Feiertag ja nicht so bedeutend“, erklärt Feldmann.

Neben Stracke musste er allerdings auch auf den erkältete Jonas Gerke und Keeper Kai Kleeschulte verzichten. Letzterer hat sich am vergangenen Wochenende in die Hand geschnitten. Ob es bei beiden am Sonntag klappt, ist derzeit noch ungewiss. Dafür ist aber Dirk Joneleit nach einer langen Verletzungspause wieder ins Training eingestiegen. „Er ist voll auf Stand“, macht sich Feldmann um die Besetzung der Torhüterposition keine Sorge. Joneleit wird zudem im Vorfeld bei der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln.

Definitiv ausfallen wird Florian Warias, über dessen Dauer der Sperre für seine Blaue Karte aus dem Brechten-Spiel noch nicht entschieden ist. Doch auch wenn der Kapitän der einzige gelernte Kreisläufer im Kader ist, bleibt Feldmann gelassen. Der RSV sei die Mannschaft, die im Angriff nicht vorrangig über den Kreis agiere. „Wir haben zwei, drei Leute, die das können, dort aber nicht so oft auftauchen. In der Vorbereitung, wo Florian auch in ein paar Spielen gefehlt hat, hat das auch geklappt“, setzt er auf Variabilität. Die gute Arbeit von Warias in der Deckung gilt es aber ebenfalls aufzufangen.

Recklinghausen hat als Aufsteiger mit 6:6 Punkten einen ordentlichen Start hingelegt. Aus der Mannschaft ragt der erfahrene Slaven Lukic heraus, der auf Rückraum Mitte und Halblinks beim HTV Verantwortung übernimmt. „Er hat das Spiel verstanden“, sagt Feldmann. Er möchte aber zuhause auf jeden Fall gewinnen, um sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Zumal der RSV durch die überraschende Niederlage des ATV Dorstfeld gegen den ASV Hamm-Westfalen III am Mittwoch Anschluss zum Zweiten herstellen kann.

Kreisliga: RSV Altenbögge II – HSG Soest (Sonntag 16 Uhr/MCG-Halle). Zuletzt in Oberaden erhielt die RSV-Reserve „eine richtige Reise“, wie es Trainer Bernd Lublow ausdrückt. Davor zeigte sein Team zuhause gegen den VfL Kamen aber die richtige Einstellung und feierte einen deutlichen Sieg. „Es lässt sich nicht erahnen, wo wir stehen“, sucht Lublow mit dem Aufsteiger weiter seinen Platz in der neuen Klasse. Immerhin lief es bisher in der MCG-Halle rund, und deshalb baut der Coach auch gegen Mitaufsteiger Soest auf den Heimbonus. Der könnte gegen die HSG größer ausfallen, denn die Gäste müssen in eigener Halle auf Harz verzichten. „Den Vorteil des Haftmittels wollen wir versuchen, auszunutzen“, sagt Lublow.

Dazu fordert er vor allem ein konsequentes Agieren in der Deckung: „Wir müssen aggressiv in der Abwehr sein. Wir wollen dem Gegner zeigen, dass da kein Durchkommen ist.“ Allerdings bangt er um Torjäger Ivanilson Alexandrino und Spielmacher Yannik Nitsch. Beide sind gesundheitlich angeschlagen.

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