RSV mit Heimauftakt gegen den großen Unbekannten Coesfeld

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Dominik Warias wird wegen erneuter Probleme am Sprunggelenk bis auf Weiteres pausieren.

Bönen - Nun wird es ernst für die Handballer des RSV Altenbögge. Die Bönener starten in ihre zweite Landesliga-Saison nach dem Aufstieg und bekommen es gleich mit einem Nachfolger zu tun. „Ich gehe davon aus, alle brennen und freuen sich auf das erste Heimspiel“, sagt Trainer Tino Stracke vor dem Auftakt am Sonntag gegen DJK Coesfeld (18 Uhr/MCG-Halle).

Zu allererst warnt Stracke seine Mannschaft vor dem Gegner: „Wir wissen, wie das als Aufsteiger ist. Wir sind gewappnet. Wir haben in der letzten Saison auch mal Glück gehabt, weil uns die anderen ein bisschen unterschätzt haben. Das sollte uns nicht passieren.“

Die Coesfelder sehen sich in der Rolle des Außenseiters. Dass die Münsterländer überraschend der Ruhrgebietstaffel zugeordnet wurden, verstärkt diesen Eindruck noch. Für den DJK zählt allein der Klassenerhalt. Die Aufstiegstruppe ist weitgehend zusammengeblieben. Die Stärken liegen im Rückraum, der durch einen Neuzugang noch einmal Zuwachs erhielt. Dennis van Wesel bringt vom ASV Senden Ober- und Verbandsliga-Erfahrung zu seinem Heimatverein mit. Im Tor ist der junge Lasse Schröer zu beachten. Er spielte im vergangenen Jahr mit Zweitspielrecht beim Zweitligisten TV Emsdetten.

Stracke bezeichnet Coesfeld als „die große Unbekannte“. Sieht darin aber keinen Nachteil: „Die sind uns unbekannt und wir denen“, so der RSV-Coach. Beide Mannschaften sind darauf angewiesen, sich zunächst auf ihre eigene Stärken zu konzentrieren. Bei den Altenböggern sind das bekanntlich die Abwehr und das Umschaltspiel. Stracke und sein Trainerkollege Florian Warias haben aber versucht, an der Flexibilität zu arbeiten. Die Last, im Angriff Tore zu machen, soll auf viele Schultern verteilt werden. „Jeder Rückraumspieler soll auf jeder Position spielen können“, so Stracke.

Zu Improvisationen ist das Trainerduo gleich zu Beginn gezwungen. Denn bei Spielmacher Dominik Warias sind die Sprunggelenkprobleme zurückgekommen. Er fällt auf unbestimmte Zeit aus. Leon Altner hat sich bei der Arbeit den Mittelfinger gebrochen. Seine Verletzung spült einen Frischling ganz nach oben. Der A-Jugendliche Philipp Isenbeck könnte Altner auf Rechtsaußen schon als Starter ersetzen, zumal Timo Weber noch Trainingsrückstand aufweist. „Wir werden gucken, wie wir ihn einsetzen. Das ist eine völlig neu Situation für ihn“, sagt Stracke, der noch einmal auf das „Heimspiel-Grillen“ ab mittags hinweist.

Im Tor könnte das Debüt von Simon Starzak wegen einer Zerrung im Oberschenkel platzen. „Er möchte unbedingt spielen“, so Stracke, überlegt aber, ob eine Woche Pause für den Neuzugang nicht sinnvoller wäre. - bob

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