Handball

RSV mit dem sechsten Sieg in Serie

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Gregor Stefek und der RSV hatten gegen Westerholt große Gegenwehr zu überwinden.

Bönen – Der RSV Altenbögge bleibt dem Spitzenreiter der Handball-Landesliga, dem HC Westfalia Herne, weiter auf den Fersen. Die Bönener lösten am Sonntag die knifflige Aufgabe gegen den SV Westerholt. In der MCG-Halle gewann der Gastgeber in einem spannenden Spiel mit 35:31 (17:14). Es war der sechste Sieg in Serie.

Beide Trainer waren sich nach der Partie einig, dass es ein Kräftemessen „auf Augenhöhe“ war. Für den Hertener Stefan Winkler waren es „einige kleine Faktoren“, die zugunsten der Altenbögger den Ausschlag gaben. Bönens Coach Jens Schulte-Vögeling war einfach nur „super happy“ über den Sieg in einem „sehr intensiven Spiel“. Die Gründe für den Erfolg konnte er kurz nach der Schlusssirene noch nicht benennen. „Vielleicht war es die größere Bank“, meinte er. Den Kader des Gastgebers hatten mit Eike Jungemann und Franco Busacca zwei Neuzugänge verbreitert.

RSV liegt fast durchgehend vorne

Für den RSV sprach mit Sicherheit, dass er außer ganz zu Beginn und beim 11:12 in der 20. Minute nie in Rückstand geriet oder nach der 17:14-Pausenführung den Ausgleich hinnehmen musste. „Westerholt hat nie aufgegeben“, sagt Schulte-Vögeling. Doch sein Team hatte immer eine Antwort parat.

Zunächst verlief die Partie komplett ausgeglichen. Die Bönener lagen zweimal mit zwei Toren vorne, der SVW schaffte jeweils schnell wieder den Ausgleich. In den letzten zehn Minuten verbuchten Westerholt allerdings lediglich zwei Treffer, weswegen der RSV auf 17:14 davonzog.

RSV mit sechs Zeitstrafen im zweiten Durchgang

Im zweiten Durchgang warfen die Bönener zunächst einen Vier-Tore-Vrosprung zum 20:16 (34.) heraus, doch bald war der Gast zurück in direkter Schlagweite. Die Altenbögger ließen einige freie Würfe liegen, verpassten eine Vorentscheidung, so dass Westerholt auf 24:23 verkürzte. Doch der RSV riss sich wieder zusammen, stellte bis zur 50. Minute auf 28:24. Die Vorentscheidung. Denn obwohl der Gastgeber im zweiten Durchgang sechs Zeitstrafen kassierte, behaupteten sie die Führung nun. Kai Kleeschulte fischte einige Hundertprozenter weg, entnervte so den Gegner. Aber erst als Luca Tröster 22 Sekunden vor Schluss in Überzahl das 34:31 markierte, war der Widerstand des SVW endgültig gebrochen.

RSV: Dickschat (1.-30.), Kleeschulte (31.-60.) – Gerke (6), Röckenhaus (1), Florian (10/4), Stefek (2), Jungemann, Weigel (3), Tröster (11), Fröhling, Busacca (2)
SVW: Feldmann (1.-37.), Poursafar-Jahromi (37.-60.) – Schröder (3), Goldyn, Kolve (11/4), Bracklow (2), Stotten (3), Mühlnickel (2), Gatner (1), Singh Toor (1), Tekath (2), Leibner (3)
Siebenmeter: 4:4 (Florian 4/4 – Kolev 4/4)
Zeitstrafen: 6:3 (Stefek 2, Jungemann, Röckenhaus, Gerke, Fröhling – Tekath (2), Kolev)
Spielverlauf: 5:5 (9.), 9:7 (14.), 10:10 (18.), 15:13 (25.), 17:14 (28.) – 20:16 (34.), 23:20 (37.), 24:23 (42.), 28:24 (50.), 29:27 (52.), 32:27 (54.), 35:31 (60.)

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