Handball

Darum ist die Siegesserie des RSV in Gefahr

+
Einsatz fraglich: Marius Schrage laboriert noch an einer Hüftverletzung aus dem Recklinghausen-Spiel.

Bönen - Seit Anfang Februar ist der RSV Altenbögge in der Handball-Landesliga mittlerweile unbesiegt, feierte fünf meist ungefährdete Siege in Folge. Doch diesmal droht der Höhenflug zu enden, weil gegen den SV Eintracht Dolberg einige Akteure wohl ausfallen.

„Bei so einer Serie möchte man ja nicht, dass sie reißt“, baut Trainer Tino Stracke am Sonntag auf die Einstellung seiner Spieler.

Vor dem Kreisderby mit dem zurzeit auf Talfahrt befindlichen Tabellenachten – nur ein Sieg aus den vergangenen fünf Partien – bangt RSV-Coach Tino Stracke gleich um drei Spieler, die einen großen Wert für die zuletzt so sattelfeste Abwehr haben. Der Einsatz von Florian Warias ist wegen dessen Rückenproblemen weiter fraglich, Sebastian Fröhling hat einen steifen Nacken und auch Marius Schrage kann sich wegen der Hüftverletzung aus dem Recklinghausen-Spiel vor einer Woche ebenfalls nicht gut bewegen. Sein Ausfall würde auch die Offensive schwächen.

Zudem hat Kai Kleeschulte Sehstörungen. Der Torhüter bekam gegen Recklinghausen einen Ball an den Kopf. Nachdem am Sonntag noch alles in Ordnung schien, ist das Auge seit Montag extrem lichtempfindlich, so dass er am Freitag einen Spezialisten aufsuchte.

Philipp Isenbeck ist wieder da

Stracke wird sich zum einen selbst umziehen, hofft zudem auf Verstärkung aus der zweiten Mannschaft, die direkt zuvor spielt. Dennis Geckert würde wegen seiner Schulterprobleme nur zur Not auflaufen. Überraschend tauchte allerdings Philipp Isenbeck nach seiner langen Reise unter der Woche beim Training auf. Dem Rechtsaußen fehlt aber natürlich noch die Spielpraxis.

„Das ist alles Einstellungssache. Wir müssen von der ersten Minute volle Power gehen“, möchte Stracke einen Fehlstart wie jüngst beim Schlusslicht vermeiden, da er glaubt, die Partie gegen Dolberg dann nicht mehr drehen zu können. Im Hinspiel bekleckerten sich die Altenbögger nicht gerade mit Ruhm, obwohl sie 28:26 gewannen. „Das war richtig Kraut und Rüben. Was wir da an Chancen liegengelassen haben“, erinnert sich Stracke.

Dolberg mit Lodenkemper und Leidenschaft 

Dolberg braucht bei zwei Punkten Vorsprung auf den vorletzten Platz noch jeden Zähler. „Eigentlich sind wir in der Favoritenrolle, aber bei so einem Spiel weiß man nie, wo der Hase langläuft“, sagt Stracke. Aufpassen gilt es beim SVE auf Tobias Lodenkemper der sowohl torgefährlich ist, als auch den Rhythmus vorgibt. „Dolberg spielt mit viel Leidenschaft“, weiß der RSV-Trainer, was sein Team in die Waagschale werfen muss.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare