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RSV spielt später und mit Personalnot

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Von: Boris Baur

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Damit wenigstens Andre Brandt mitwirken kann, fängt die RSV-Partie am Sonntag später an.
Damit wenigstens Andre Brandt mitwirken kann, fängt die RSV-Partie am Sonntag später an. © Baur

Bönen - Zu ungewohnter Uhrzeit trifft der RSV Altenbögge am Sonntag in der MCG-Halle auf den ASC 09 Dortmund. Die Partie in der Handball-Landesliga beginnt erst um 18.45 Uhr und damit eine Dreiviertelstunde später als normalerweise. Die Bönener hätten allerdings lieber gar nicht gespielt, denn sie haben große Personalsorgen.

„Wir wollten komplett verlegen, aber die von uns vorgeschlagenen Ausweichtermine passten Dortmund nicht“, sagt Trainer Tino Stracke. Durch die verspätete Anwurfzeit schafft es nun immerhin Andre Brandt noch rechtzeitig in die Halle, der zuvor mit seiner Frauen-Mannschaft als Trainer unterwegs ist. „Damit haben wir immerhin einen Auswechselspieler aus unserem Kader“, sagt Stracke. Die Liste der Ausfälle ist nämlich lang. 

Bis auf den urlaubenden Timo Weber dezimieren Verletzungen und Krankheiten das Aufgebot. Von den Feldspielern sind nur Dennis Geckert, Mika Engelmann, Dominik Sürig, Lukas Florian, Philipp Isenbeck und nun auch Brandt nicht angeschlagen. Felix Warias hat nach 14-tägiger Pause erst einmal trainiert. Florian Warias wird wegen seiner Knieprobleme beim Warmmachen entscheiden, ob ein Einsatz Sinn macht. Das Gleiche gilt für Keeper Simon Starzak wegen seiner Oberschenkelzerrung.

Um die großen Lücken zu füllen, greift Stracke auf die Reserve zurück. Jonas Karlin stünde für Starzak bereit. Zudem ziehen sich Thorsten Boltzt, Janosch Korkowski, Ben Schrage und Patrick Breulmann ein Trikot an. Bei Christian Kleff muss noch geschaut werden, ob er fit genug ist. „Das ist die Aufgabe einer zweiten Mannschaft, dass man aushilft“, sagt Reserve-Trainer Bernd Lublow.

Aufgrund der Personalnot hat sich Stracke gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Florian Warias der Gegner-vorbereitung weniger als sonst gewidmet. „Wir hatten genug mit uns zu tun“, so Stracke. Der ASC ist mit 6:2 Punkten gut gestartet und „sicherlich der Favorit“, sagt Stracke: „Wir werden dem Gegner aber nicht die zwei Punkte schenken, und wir dürfen auch nicht den Fehler machen, so ins Spiel zu gehen, egal wie bitter die Situation ist.“ Aufzupassen gilt es in jedem Fall auf Marc-Andre Bradtke, der derzeit mit 35 Treffern die Torjägerliste anführt. „Der leitet das ganze Spiel und spielt auch gut mit den Kreisläufern zusammen“, weiß Stracke: „Wenn wir ihn rausnehmen, können wir es Dortmund so schwer wie möglich machen.“ - bob

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