Ein ganz normales (Spitzen-)Spiel für den RSV

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Ausgerechnet auf seinen Kapitän Dennis Geckert muss der RSV im Spitzenspiel bei den punktgleichen Brambauern verzichten.

Bönen - Während ganz Fußball-Deutschland am Samstagabend auf dem Bundesliga-Gipfel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München schaut, legen die Handballer des RSV Altenbögge und des VfL Brambauer ihre Prioritäten anders. Schließlich steigt in der Bezirksliga ab 20 Uhr (Sporthalle am Diesterweg) ebenfalls ein absolutes Spitzenspiel.

Punktgleich liegen beide Mannschaften ganz vorne in der Tabelle. Die Reserve des Soester TV hat als Dritter derzeit vier Punkte Rückstand. „Wir wollen das Spiel nicht größer machen als es ist. Es ist lediglich ein Auswärtsspiel, das schön für die Zuschauer ist“, drückt RSV-Coach Mike Rothenpieler den Erwartungsdruck. „In diesem Spiel wird sicherlich nichts entschieden. Wir spielen noch in Soest, Wickede und gegen Oberaden. Da haben wir noch genug vor der Brust“, betont der Trainer vor dem sechstletzten Spieltag.

Die Bönener wollen die Partie mit viel Selbstvertrauen angehen. „Wie wir Brambauer schlagen können, haben wir im Hinspiel gezeigt“, sagt Rothenpieler. Mit 30:24 gewann Altenbögge seinerzeit in eigener Halle. Eine starke Defensive war damals der Trumpf des RSV. Auf die Abwehr konnten sich die Bönener auch zuletzt verlassen. Dagegen drückte vorne ein wenig der Schuh. Gegen den Vorletzten Ennigerloh tat sich der RSV in der Vorwoche schwer (27:25), davor reichten magere 19 Tore zum Sieg in Massen. „Das wird ein anderes Spiel“, will Rothenpieler Quervergleiche nicht anstellen. Gegen Brambauer begegnet sein Team schließlich einem Gegner auf Augenhöhe. „Kleinigkeiten werden ausschlagend sein. Wir dürfen nur wenig Fehler machen“, sagt Rothenpieler, der deshalb das Risiko minimieren will. Auch das Tempo aus dem Spiel zu nehmen ist für den Trainer eine Option.

Keine Optionen für die Partie sind dagegen neben den Langzeitverletzten die verhinderten Tim Gerwien und Dennis Geckert. Besonders der Ausfall des Kapitäns wiegt natürlich schwer. „Gecki hat aber im Hinspiel auch wenig gespielt. Und dann hat Oliver Eissing zehn Tore gemacht. Das kann er gerne wieder machen“, hofft Rothenpieler. Der Coach kann am Samstag wieder auf Torhüter Jonas Karlin und Bernd Lublow auf halbrechts bauen.

Dass die Partie dann doch nicht ein Spiel wie jedes andere ist, verdeutlicht eine weitere Aussage des Trainers. Denn sollte es mit dem anvisierten Sieg nicht klappen, „müssen wir den direkten Vergleich im Auge behalten. Aber das ist erstmal zweitrangig.“ - bob

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