Handball

RSV-Coach Stracke fordert Reaktion in Brambauer

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Timo Weber verwandelte gegen Recklinghausen alle sieben RSV-Siebenmeter. In Brambauer ist sein Einsatz aber fraglich. 

Bönen - Nach der enttäuschenden Vorstellung am vergangenen Sonntag, die in der unnötigen 22:24-Heimniederlage gegen die ETG Recklinghausen endete, gingen die Landesliga-Handballer des RSV Altenbögge in sich. „Die Reflexion war da“, sagte Trainer Tino Stracke. Das reicht ihm aber noch nicht, am Sonntag beim VfL Brambauer (18 Uhr Sporthalle Brambauer) will er nun auf der Platte eine Reaktion seiner Mannschaft sehen.

„So etwas sollte uns nicht noch einmal passieren“, zeigte sich Stracke von der Leistung gegen Recklinghausen auch einige Tage später enttäuscht. „Wenn wir die Basics nicht an den Tag legen, wird das in Brambauer nichts“, gibt er seiner Mannschaft mit auf den Weg. Gegen eine keineswegs überragende ETG hatten sich die Bönener die Niederlage zu großen Teilen selbst zuzuschreiben. Vor allem im Angriff leistete sich der RSV zu viele Fehler, hatte zudem eine schlechte Chancenverwertung – und steht nun trotz schon zwei absolvierter Heimspiele mit 2:4 Zählern da.

Druck verspürt Stracke zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison noch nicht, doch er stellt auch klar. „Je schneller wir die Punkte sammeln und die Abstiegsplätze hinter uns lassen, umso schöner ist das.“ Gleiches gilt aber auch für den Gastgeber am Sonntag, der mit zwei Niederlagen in die Saison startete. „Brambauer hat jetzt aber ein Ausrufezeichen gesetzt und sich etwas aus dem Schlamassel befreit“, erwartet Stracke nach dem 37:29-Erfolg des VfL beim ASC Dortmund einen Gegner mit Rückenwind. „Obacht“ sei angesagt, so der Altenbögger Trainer, der seine Schützlinge in die Pflicht nimmt. Die Bönener müssten als Team auftreten, dürften auf dem Platz keine Nebenkriegsschauplätze aufmachen, so der Coach, der auch fordert, dass sich seine Mannschaft an die Vorgaben hält.

Im RSV-Lager wird vor dem Kreisderby um ein Trio gebangt. Torhüter Leon Drevermann und Siebenmeterschütze Timo Weber sind gesundheitlich angeschlagen, ebenso wie Kreisläufer Florian Warias, den Rücken- und Schulterprobleme plagen.

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