RSV startet mit Kellerduell ins neue Jahr

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Torben Boltzt ist einer von drei Akteure aus der zweiten Mannschaft, die dem RSV-Landesligateam aushelfen.

Bönen - Vier-Punkte-Spiel, richtungweisend, erstes Finale – dem ersten Auftritt des RSV Altenbögge im neuen Jahr können viele schöne Begriffe gegeben werden. Tino Stracke, der Spielertrainer der Bönener ficht die Wichtigkeit der Partie nicht an, für ihn ist aber eine Niederlage nicht gleich der Untergang des Abendlandes. „In der Liga kann Jeder jeden schlagen“, sieht er noch genügend Chancen, auch in den kommenden Wochen den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga perfekt zu machen.

Es sind 15 Möglichkeiten, um genau zu sein. Doch die Begegnung beim FC Schalke 04 II ist eines von drei Kellerduellen in Folge, in denen sich der RSV aus eigener Kraft von den Abstiegsplätzen katapultieren kann. Derzeit sind die Bönener Vorletzter, die Gelsenkirchener liegen einen Platz und einen Punkt voraus. Der Aufsteiger aus dem Ruhrpott verfügt über eine starke Offensive, die fast 30 Tore pro Partie wirft und aus der Fin Sauerland mit 61 Treffern herausragt. „Schalke ist eine junge Mannschaft mit einem guten Angriff, aber einer nicht so guten Abwehr“, sagt Stracke mit Blick auf die 330 Gegentore des S04. Die Altenbögger haben 297 – und ein Spiel mehr absolviert. „Es geht darum, dass wir unsere Tore machen“, sagt Stracke. Denn kein Team hat seltener getroffen als der RSV. „Die Abwehr ist ja immer gut, egal in welcher Formation“, so der Spielertrainer.

Die Frage nach der Aufstellung wird auf beiden Seiten durchaus spannend. Schalke könnte – wie im Saisonverlauf schon praktiziert – auf Verstärkung aus dem im Anschluss spielenden Verbandsliga-Team zurückgreifen. „Das ist eine zweite Mannschaft, da weiß man nie, was auf dich zukommt“, sagt Stracke. Die Bönener wiederum pfeifen weiter aus dem letzten Loch. Neben den Langzeitverletzten sind Florian Warias, Dominik Sürig, Philip Isenbeck und Mika Engelmann nicht dabei. Dafür helfen Torben Boltzt, Janosch Korkowski und Bernd Lublow aus der zweiten Mannschaft aus. Im Tor stehen die Routiniers Thomas Wollek und Dirk Joneleit bereit.

Die Bönener haben aber längst aufgehört, über die Personalsituation zu lamentieren. Für Stracke war der letzte Auftritt im alten Jahr der beste Beweis: „Wir haben gesehen, dass wir auch mit dem rumpfigsten Kader was dagegensetzen können. Wenn die Einstellung und der Kampfgeist stimmen, machen wir jedem Gegner das Leben schwer.“ Erst in letzter Sekunde verlor der RSV damals mit 22:23 gegen den Tabellenzweiten Höchsten.

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