RSV will sich in harzfreier Halle in Neheim behaupten

+
Ob Mirza Bajramovic seine Körpergröße in der RSV-Defensive wie im Hinspiel gegen einbringen kann, ist noch ungewiss.

BÖNEN - Dem verkorksten Duell mit dem Tabellennachbarn Beckum folgt das nächste Aufeinandertreffen mit einer Mannschaft auf Augenhöhe. Der RSV Altenbögge gastiert am Samstag beim TV Neheim (18.30 Uhr/Sporthalle Berliner Platz) und die Verantwortlichen erwarten nach zwei Niederlagen in Folge ein Zeichen.

„Hundertprozentiger Einsatz, das ist das was immer zählt“, sagt Betreuer Björn Dörnemann und mahnt damit die Grundtugenden an. „Zügiges Spiel und eine megaschnelle Rückwärtsbewegung“, will er sehen. Die Einstellung hatte Trainer Thomas Richter zuletzt gegen Beckum moniert. „Wenn wir als Mannschaft auftreten und ein konzentriertes Zusammenspiel zeigen, können wir jede Mannschaft in der Liga schlagen“, erklärt Dörnemann. Gerade die Konzentration kam dem RSV allerdings im neuen Jahr oft und zu lange abhanden, worunter wiederum die Geschlossenheit litt. „Die Formel ist ganz einfach, wir kranken aber derzeit daran, die Formel aufzulösen“, urteilt Dörnemann. Dabei ist Krankheit das richtige Wort, denn die jüngste Grippewelle sorgte in Kombination mit den beruflich stark eingebundenen Spielern für eine schwache Trainingsbeteiligung, die vor allem Richter bitter aufstieß. „Die Tendenz ist leicht besser“, freut sich Dörnemann.

Die personelle Situation hat sich für das Spiel in Neheim eher verschoben als verbessert. Melvyn Leniger kehrt in den Kader zurück, dafür fällt Dennis Bettermann (Urlaub) aus. Steffen Denger ist weiter krank, Tino Stracke ebenfalls in Urlaub. Die Einsätze von Mirza Bajramovic (Schüttelfrost) und Matthias Michalik (Fingerverletzung) sind fraglich. Im Tor ersetzt Thomas Wollek den persönlich verhinderten Dirk Joneleit. „Wir werden wieder unsere Edelrookies heranziehen“, sagt Dörnemann und meint damit die A-Jugendlichen.

Als wären die Ausfälle nicht genug, müssen sich die Altenbögger auch mit der harzfreien Halle in Neheim auseinandersetzen. Der TVN holte elf seiner 13 Punkte zuhause. „Wir haben aber schon oft gezeigt, dass wir auch ohne geharzte Bälle Tore werfen und Spiele gewinnen können“, lässt Dörnemann keine Ausrede gelten. - bob

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare