RSV Altenbögge fegt TV Werne mit 37:21 aus der Halle

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Altenbögge war gestern oben auf. Hier überspringt Dennis Geckert Wernes Thorsten Melcher.

BÖNEN -  Kreisliga: RSV Altenbögge – TV Werne 37:21 (17:10). Offensichtlich zuviel gekitzelt hatte der TV Werne den Gastgeber Altenbögge mit öffentlichen Außerungen, deren Spielstärke betreffend, richtig heiß gemacht. Die Quittung bekam die Sieben von Bernd Hüttemann Sonntagabend mit einer 37:21-Klatsche, die nicht zu hoch ausfiel.

„Überragende Leistung!“, hallte es folglich aus der RSV-Kabine, bevor die Qualität der Inneneinrichtung beim „Humba, humba, Täterä“ arg gefordert wurde. Währenddessen schlichen sich Wernes Akteure still und leise aus der Halle des MCG.

„20 Minuten haben wir ganz gut mitgehalten, anschließend ist Altenbögge mit einem kleinen Zwischenspurt auf 14:10 davongezogen“, erkannte Hüttemann auf einen gar nicht so schlechten Auftakt seiner Mannschaft bis zum 6:6-Spielstand. „Werne stellt ja auch keine Pflaumenpflücker aufs Feld, die spielen auch guten Handball“, gab RSV-Betreuer Björn Dörnemann zu. Er hatte schon im Vorfeld betont, dass der Weg zum Sieg nur mit der Konzentration auf das Handballspielen gangbar wäre. Das taten die Gastgeber auch. Zudem war es den Altenbögger Verantwortlichen gelungen, für die Hinspiel-Revanche – der TV hatte den Altenböggern mit einem 31:28 die einzige Saisonniederlage beigebracht – ihren angeschlagenen Spielmacher Tom Beutner zu bewegen, doch das Trikot überzuziehen. Daneben glänzte gestern Abend Nachwuchsmann Lukas Florian, mit neun Feldtoren erfolgreichster RSV-Werfer. Beutner hatte am Ende zwar auch 9 Striche auf dem Zettel, darunter aber vier Siebenmeter.

Während die Tabellenzweiten nur 20 Minuten Probleme hatten, begann für die Gäste spätestens mit dem Seitenwechsel ein Alptraum. In der 40. Minute stand die Partie 20:12, in der 46. 24:14, in der 52. Minute schmiss Dennis Geckert die obligatorische Kiste Bier mit dem 30:17. Geckert, mit sieben Treffern auch vorne in der Liste, musste zwei Minuten später mächtig leiden. Wernes Marcel Bade griff in seinen Wurfarm und sah die rote Karte. - ml

RSV: Springhoff (1.-15.), Joneleit – Florian (9), Michalik (1), Lublow (1), Beutner (9/4), Althaus, Richter, Stracke (8/2), Abel (1), Bayramovic (1), Pieper, Geckert (7)

TV: Wulfert, Bülhoff – Bade (1), F. Schüttpelz (1), Bolduan (6), Havers (1), Nadrowski, J. Hüttemann (4), Jäger (3/1), Melcher, Wierling (5), Brocke, T. Schüttpelz, Most

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