RSV-Coach rechnet mit wütender Dolbergern

Tino Stracke hat in diesem Jahr erst wenige Partien absolviert. Gegen Dolberg ist er dennoch als Führungsspielers gefordert. -  Foto: Baur

BÖNEN - Eine undankbare Aufgabe kommt auf den RSV Altenbögge am Sonntag zu. Um 18 Uhr ist der SV Eintracht Dolberg zu Gast in der MCG-Halle. Und der SVE hat am vergangenen Wochenende das Spitzenspiel gegen den Hammer SC verloren und die Tabellenspitze an den Konkurrenten abgegeben. „Die werden mit Wut im Bauch hierherkommen“, ist sich Bönens Trainer Thomas Richter sicher.

Die Dolberger bringen viel Qualität mit, stehen zurecht punktgleich mit Hamm auf Rang zwei. „Das ist eine sehr starke Mannschaft, zweikampfstark und spielstark“, sagt Richter. Davon konnte er sich im Hinspiel überzeugen. Trotz einer starken Leistung zog der RSV mit 29:34 den Kürzeren.

Der Coach machte damals die schlechte Personalsituation für die Niederlage verantwortlich. Tom Beutner war gesperrt und reduzierte die Optionen im Rückraum. Doch im Vergleich zu damals sieht es diesmal sogar noch bescheidener aus. Beutner fehlt erneut, diesmal aus privaten Gründen. Torhüter Michael Springhoff steht ebenso nicht zur Verfügung wie Abwehrspezialist Steffen Denger, der nach seiner Grippe nicht fit genug ist. Immerhin kehren Tino Stracke und Dennis Bettermann in den Kader zurück. Beide haben nach ihren Urlauben aber auch Trainingsrückstand. So helfen diesmal Leon Altner und Oliver Eißing aus der A-Jugend aus, um den Kader auf ein vernünftiges Maß zu füllen.

Durch die Personalprobleme war ein vernünftiges Trainer unter Woche nicht wirklich möglich. Die verbliebenen Akteure machten aber gute Einheiten, erklärte Richter. Immerhin geht der RSV ausgeruht in die Partie, nachdem das Spiel in Neheim am vergangenen Samstag wegen fehlender Schiedsrichter ausgefallen war. Auf der anderen Seite fehlt Bönen nach nur zwei Begegnung im vergangenen Monat vielleicht der Rhythmus. Der Trainer will jedenfalls ohne Druck in die Partie gehen: „Ich wünsche mir einfach ein schönes Spiel. Und am schönsten wäre es, wenn wir zwei Punkte holen würden“, schreibt Richter einen Wunschzettel an seine Mannschaft. - bob

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