RSV mit neuem Selbstvertrauen gegen den Spitzenreiter

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Dennis Geckert wird wegen Problemen an der Hüfte gegen Ahlen geschont.

Bönen - Nachdem der RSV Altenbögge zuletzt zwei direkte Konkurrenten im Abstiegskampf der Handball-Landesliga bezwungen und damit seine eigene Position erheblich verbessert hat, hofft das Bönener Lager nun auf Bonuspunkte für den Liga-Erhalt. Am Sonntag ist der Spitzenreiter Ahlener SG II um 18 Uhr zu Gast in der MCG-Halle. „Da können wir etwas befreiter aufspielen“, meint RSV-Coach Tino Stracke.

Da die Altenbögger allerdings immer noch mitten drin im Abstiegsstrudel stecken, soll auch gegen den Liga-Primus möglichst Zählbares her. Das Selbstvertrauen dazu ist nach zwei befreienden Siegen in Folge vorhanden. „Wir müssen mit der Euphorie der letzten beiden Spiele dareingehen“, sagt Stracke: „Wenn alles passt, ist auch der Erste schlagbar. Den Zweiten hatten wir ja schon am Rande einer Niederlage.“ Unmittelbar vor der Weihnachtspause unterlag Bönen Borussia Höchsten erst in allerletzter Sekunde mit 22:23.

Knapp war es auch in der Hinrunde in Ahlen. Der RSV unterlag in einer allerdings von beiden Teams schwach geführten Begegnung mit 23:24. Schon damals beklagte Altenbögge Personalprobleme, die sich aber im Saisonverlauf erheblich verschlimmerten. So muss Stracke auch am 15. Spieltag mit seinem Trainerkollegen Florian Warias kräftig puzzlen, um seiner Mannschaft ein passendes Gesicht zu verleihen. Wie immer fehlen einige wichtige Teilchen, dafür haben die Bönener aber ein „Ersatzteillager“. Diesmal helfen Janosch Korkowski aus der Reserve und Damen-Trainer Matthias Athens aus. Hendrik Abel ist mittlerweile festgespielt, zählt wegen eines Schlags auf die Rippen allerdings zu den Wackelkandidaten. Zu denen gehört auch frt erkrankte Keeper Kai Kleeschulte. Da Thomas Wollek mit seiner B-Jugend erst um 16 Uhr in Lippstadt spielt, hält sich Jonas Karlin für das Tor bereit. Möglich ist auch ein Einsatz von Philip Isenbeck, der nach seiner Oberschenkelverletzung zuletzt immerhin wieder trainierte.

Sehr unwahrscheinlich ist ein Auftritt von Felix Warias, der neben seinen Fußproblemen nun auch krank ist. Dominik Warias musste sein Mitwirken am Vorsonntag doch noch bezahlen. Seit Mittwoch schmerzt sein Sprunggelenk schlimmer als vorher. Während Andre Brandt in den Kader zurückkehrt, wird Dennis Geckert mit Problemen an der Hüfte geschont.

„Wir sind eine ganz andere Mannschaft als im Hinspiel“, sagt Stracke, nachdem er sämtliche Personalien durchgegangen ist: „Eine Videoanalyse bringt dem Gegner bei uns nichts.“ Die Ahlener können sich dagegen auf eine starke Achse verlassen. Felix Harbaum, der auch im Drittliga-Kader steht, sorgt mit Lukas Fischer im Rückraum für Gefahr. „Die müssen wir bearbeiten“, fordert Stracke. Gleichzeitig muss die Deckung aber den stämmigen Kreisläufer der Gäste beachten, da der sich oder seinen Teamkollegen mit guten Bewegungen Raum verschafft.

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