RSV drohen in Lünen bis zu sechs Ausfälle

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Jan Weber hat sich gegen Jahn Dellwig eine Verhärtung im Oberschenkel zugezogen. Er fällt beim Lüner SV aus.

Bönen - Der zwölfte Sieg soll her, „egal wie“ betont Mike Rothenpieler. Der Trainer des RSV Altenbögge hat nicht nur Respekt vor der Aufgabe am Samstag (19 Uhr) beim Lüner SV, sondern hat am vergangenen Wochenende auch gesehen, dass seine Mannschaft nach der Weihnachtspause noch nicht im Rhythmus ist. Eine Leistungssteigerung ist erstrebenswert. „Am Ende zählen die zwei Punkte“, sagt der Coach.

Zum Rückrundenauftakt gegen Schlusslicht Jahn Dellwig bekleckerte sich der Spitzenreiter nicht mit Ruhm. Der 30:24-Erfolg fiel erst am Ende so deutlich als, weil den mit nur einem Ersatzspieler angetretenen Fröndenbergern in den letzten acht Minuten die Kraft ausging. Zuvor fand der RSV erst keinen Zugriff in der Abwehr, dann hakte es im Angriffsspiel. „Es war ein gewohnt holpriger Start“, meinte Rothenpieler gelassen.

Den zeigten die Altenbögger auch in der Hinrunde gegen Lünen. Einem klaren Sieg gegen Dellwig folgte ein 28:28-Unentschieden gegen den LSV, der mit zehn Punkten auf Rang elf liegt und in Abstiegsgefahr schwebt. Dass die Gastgeber nicht weiter oben stehen, liegt auch daran, dass sie häufig mit wechselnder Formation spielen. Eine Tatsache, die Rothenpieler die Vorbereitung auf die Partie in der ungewohnten Rundsporthalle am Stadtpark schwer macht.

Allerdings gilt Gleiches diesmal auch für seine Mannschaft. Denn gleich sechs Spieler drohen auszufallen. Jan Weber (Oberschenkel) und Leon Altner (Knie) verletzten sich gegen Dellwig. Timo Weber ist gesundheitlich angeschlagen. Bei ihm hat Rothenpieler aber ebenso Hoffnung, dass es mit einem Einsatz klappt, wie bei Dennis Geckert und Tim Gerwien, die in der Vorwoche wegen Schulterproblemen beziehungsweise Magen-Darm-Infekts schon zuschauen mussten. Co-Trainer Christian Kleff steht ebenfalls nicht als Ersatz bereit. „Der Kader ist trotzdem breit genug“, lässt der RSV-Coach Ausreden nicht gelten.

Da auf der Bank durch die Ausfälle mehr Platz als sonst ist, werden wohl drei Torhüter auf dem Spielberichtsbogen stehen. Thomas Wollek darf trotz seiner roten Karte gegen Dellwig wieder auflaufen, da es sich nur um eine Matchstrafe handelte. Ob der Routinier, Youngster Jonas Karlin oder Dirk Joneleit beginnen werden, ist offen. Überhaupt lässt sich Rothenpieler nicht in die Karten schauen. „Ich werde die Taktik dem Personal anpassen“, sagt er. So könnte Altenbögge den von Lünen, dass die meisten Gegentore alle Bezirksliga-Teams kassiert hat, bevorzugten Tempohandball mitgehen, oder Geschwindigkeit rausnimmt, wird der Coach noch entscheiden. - bob

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